Zwölf Vornamen mit peinlicher Bedeutung

Mindestens neun Monate hat ein jedes Elternpaar, um den Namen ihres Neugeborenen auszusuchen. Diese Zeit ist auch nötig, schließlich ist die Bandbreite an Namen gigantisch. Dennoch wollen alle Mamas und Papas sichergehen, dass ihr Sprössling den perfekten Namen trägt. Nicht nur der eigene Geschmack kommt zum Tragen, auch andere Faktoren spielen eine wichtige Rolle. Manche Namen werden mit gewissen Eigenschaften und Vorurteilen assoziiert, die das Kind auf seinem gesamten Lebensweg begleiten.

Die letztendliche Wahl will also wohlüberlegt sein, zumal zahlreiche Namen sogar eine eher unvorteilhafte Bedeutung haben, die dem Nachwuchs Spott einbringen oder das Leben erschweren kann. Damit du in diesem Minenfeld etwas mehr Klarheit erhältst, haben wir zwölf Vornamen ausgesucht, die du für dein Kind eher vermeiden solltest. Einigen haftet in fremden Ländern oder Sprachen eine peinliche Bedeutung an, manche hingegen sind in anderen Verwendungszusammenhängen unvorteilhaft belegt.

Amelie


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Spätestens seit dem französischen Filmerfolg „Die fabelhafte Welt der Amélie" aus dem Jahre 2001 hat der Name Amelie auch hierzulande seinen Siegeszug angetreten. Heutzutage gehört er sogar zu den beliebtesten Vornamen für Mädchen. Die Medizin verstehen darunter jedoch einen Geburtsfehler, bei dem man ohne Arme und Beine auf die Welt kommt.

Bent


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Skandinavische Vornamen liegen voll im Trend, so auch diese Kurzform von Benedikt. Im Vereinigten Königreich kommt dem Begriff jedoch eine gänzlich andere Bedeutung zu: Hier bezeichnet man mit „bent" eine homosexuelle Person.

Candida


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„Candy" ist zwar dem Namen nach schon süß, die seriösere Variante ist allerdings die Langform Candida. In der Medizin wird so ein Hefepilz genannt, der die Scheide, den Darm oder den Rachenraum infizieren kann.

Fanny


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So fröhlich und positiv der Name Fanny auf den ersten Blick auch klingen mag, besitzt die Koseform von Franziska im Vereinigten Königreich eine anzügliche Bedeutung. Hier ist es ein Schimpfwort für die weiblichen Genitalien.

Joke


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Der ostfriesische Jungen- bzw. niederländische Mädchenname macht seine Trägerin oder seinen Träger im Englischen wortwörtlich zum Witz. Vorsicht ist also geboten, selbst bei Eltern (und Kindern) mit viel Humor.

Lort


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Auch der Name Lort ist ostfriesischer Herkunft. Du musst nur ein wenig weiter gen Norden reisen, um auf seine peinliche Bedeutung zu stoßen. In Dänemark sagt man so „Scheiße".

Mona


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Das Gemälde der Mona Lisa ist als Inbegriff der Schönheit bekannt. Damit ist es auch als Vorname eine sichere Wahl, oder? Nicht ganz, denn im Spanischen bezeichnet man so einen weiblichen Affen.

Nazi


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Dieser Name wird zwar noch im „internationalen Handbuch der Vornamen" als schweizerischer Männername geführt, durch die deutsche Geschichte solltest du dein Kind aber unter keinen Umständen so nennen.

Randy


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Im englischen Raum ist der Name Randy sowohl für Männer als auch Frauen weit verbreitet. Doch selbst dort hat er noch eine zweifelhafte Nebenbedeutung: „Randy" kann „lüstern, sexgeil, scharf" heißen.

Sida


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Sida ist die Kurzform der Handelsstadt Sidon im Gebiet des heutigen Libanon. Im Spanischen und Französischen aber ist es auch eine Abkürzung, sogar mit eher peinlichem Charakter. Dort kürzt man so die Immunschwächekrankheit AIDS ab.

Siv und Phillis


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Sind diese Namen für sich genommen eigentlich harmlos, erinnern sie in ihrer Kombination an die Geschlechtskrankheit Syphilis. Wer sie also zusammengenommen an sein Kind vergibt, bringt ihm eine Menge an zukünftigem Spott ein.

Tjorven


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Im Kinderbuch „Ferien auf Saltkrokan" von Astrid Lindgren aus dem Jahre 1964 kommt ein Mädchen vor, das Tjorven genannt wird. Sowohl Mädchen als auch Jungen erhielten daraufhin in Deutschland in vielen Fällen diesen Namen, wohl im Unwissen darüber, dass er „dickes Würstchen" bedeutet.

Teile diesen Artikel mit Freunden, Bekannten, Verwandten und angehenden Eltern, um ihren Kindern ein Leben voller Spott und Häme zu ersparen.

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