Wichtige Tipps für frische Eltern

So groß wie die Freude über die Geburt eines neuen Babys ist, ist auch die Verantwortung, welche die neuen Eltern mit einem kleinen Baby übertragen bekommen und wahrnehmen müssen.
Oft leiden die frischgebackenen Eltern unter Schlafentzug und werden mit dem Neugeborenen ins kalte Wasser geschmissen. Diese drastischen Veränderungen im Leben zweier Menschen und die vielen schlaflosen Nächte werden aber umgehend von dem Lächeln und dem friedlichen Schnarchen des Babys entlohnt.
In diesem Artikel erfährst du die wichtigsten Dinge, welche fundamental für frischgebackene Eltern sind.

Das Baby richtig halten

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Viele haben Angst das Baby falsch zu halten, sodass die Frage aufkommt, wie du dieses richtig hältst. Lege deine Hand oder deinen Arm immer unter den empfindlichen Nacken des Babys und halte mit der anderen Hand die Hüfte oder lege diese sanft auf deinen zweiten Arm ab. Der Kopf muss immer gestützt sein.

Die Selbstpflege der Mutter im ersten Monat

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Um sich gut um das Baby kümmern zu können, muss sich die Mutter auch um sich selbst kümmern. Achte auf eine gute und ausreichende, ausgewogene Ernährung, vor allem dann, wenn du dein Baby stillst. Um genug Schlaf zu bekommen, solltest du zudem immer dann schlafen, wenn das Baby schläft.

Das Baby richtig pucken 

How to swaddle baby

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Um das Baby beruhigen zu können, kannst du es pucken für diese Zwecke musst du dieses auf das Pucktuch legen und die Arme neben den Körper des Babys legen. Ziehe das Tuch von einer Seite zur anderen und Klemme dieses unter dem Arm ein. Die untere Seite klappst du über die Beine nach oben und klappst dann die verbleibende Seite auf die andere Seite.

Das Baby richtig stillen

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Das Stillen ist, vor allem in den ersten Wochen, fundamental für dein Baby. Finde für dich und dein Baby die passende Position zum Stillen. Sollte dein Baby nicht gut trinken, weil es einschläft, kitzel dieses etwas an den Füßen.

Das Baby aufstoßen lassen

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Halte dein Baby nach der Mahlzeit aufrecht auf deinem Oberkörper und streichel ihm sanft über den Rücken. Du kannst es auch sanft auf deine Beine legen. Das Baby liegt mit dem Bauch auf deinen Beinen und wird dadurch zum Aufstoßen angeregt.

Sollte es zu einem Notfall kommen und dein Baby droht zu ersticken, solltest du dein Kind mit dem Bauch auf deine Beine legen und sanft auf den Rücken zu klopfen. Drehe es dann um und drücke mit zwei Fingern auf den Oberkörper.

Das Baby richtig massieren

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Babys werden in der Regel massiert, um die Muskeln stärker zu machen und diese zu entspannen. Massiere nie nach einer Mahlzeit. Lege das Baby auf ein Tuch und Massiere sämtliche Teile des Körpers mit einem geeigneten Öl.

Die Massage stärkt auch die Bindung zwischen dir und deinem Baby und es spürt deine Körperwärme sehr intensiv.

Das Baby richtig baden 

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Es ist normal, wenn du vor dem ersten Bad nervös bist. Bis der Nabel nicht vollkommen abfällt, solltest du es nur mit einem Schwamm waschen. Prüfe die Temperatur des Wassers und bade es auf keinen Fall täglich. Auch Seife ist nicht von Nöten. Nutzte stattdessen Öl und Milch oder Muttermilch.

Das Baby zum Schlafen bringen 

Baby on her belly

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Um deinem Baby den Rhythmus von Tag und Nacht beizubringen, solltest du das Zimmer tagsüber nicht abdunkeln. Sorge am Abend hingegen für eine ruhige und angenehme Atmosphäre, sodass dein Baby lernt, dass dies die Zeit des Schlafens ist. Begleite dein Baby zudem in den Schlaf und lasse dieses nicht alleine im Bett liegen.

Die Windel richtig wechseln 

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Solange der Nabel nicht abgefallen ist, solltest du darauf achten, die Windel nie über den Nabel zu ziehen. Zudem solltest du immer darauf achten, dass dein Baby im Windelbereich trocken ist, bevor du diesem eine neue Windel anziehst. Ist der Bereich rot, solltest du die Windeln öfter kontrollieren und auch in kürzeren Abständen wechseln. Achte auf eine lockere und dennoch sichere Bindweise ohne großen Druck auf den Bauch, vor allem nicht auf den Nabel.

Eine Bindung zum Baby aufbauen 

Newborn baby sleeping peacefully over the mother chest

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Im Grunde genommen braucht dein Baby nicht mehr als deinen körperlichen Kontakt zu ihm.

Schaue deinem Baby immer in die Augen und sprich mit ihm.
Sing ihm Gute-Nacht Lieder und massiere es, um eine feste Bindung zu ihm aufbauen zu können.
Diese Bindung stellt den Grundstein für das Urvertrauen dar und ist somit fundamental für die Beziehung zwischen dir und deinem Baby.

Körpersprache des Babys

Dein Baby versucht nicht nur durch Schreien mit dir zu kommunizieren. Geballte Fäuste könnten darauf hinweisen, dass dein Baby gestresst oder hungrig ist, unaufhörliches Treten darauf, dass dein Baby spielen will und ein Ziehen an den Ohren kann bedeuten, dass sie die ersten Zähne kommen.

Die richtige Stillposition

Halte dein Baby mit dem Arm, der am nächsten am Kopf des Babys liegt, und deine Brust mit dem anderen Arm. So kannst du mit deiner freien Hand den Kopf des Babys bewegen und leichter die Brust wechseln.

Fütter dein Baby sofort

Füttere dein Neugeborenes sofort. Babys müssen normalerweise 8 bis 12 mal am Tag gefüttert werden – das sind alle 2 bis 3 Stunden. Achte auf Zeichen, dass dein Baby hungrig ist wie Daumenlutschen.

Kitzle dein Baby

Wenn du dein Baby aufwecken musst, schüttle es nicht. Selbst beim Spielen kann das Schütteln zu Gehirnblutungen führen. Und das ist lebensbedrohlich für das Baby. Kitzle dein Baby oder puste es an, um es aufzuwecken.

Kein Schnuller vorm Stillen

Babys haben einen angeborenen Saugreflex. Dadurch können Sie leichter am Fläschchen oder Schnuller nuckeln. Wenn du jedoch stillen willst, ist es besser zu warten bis dein Baby ans Stillen gewöhnt ist, bevor du es an den Schnuller gewöhnst, also 2-4 Wochen am besten.

Das erste Bad ein Schaumbad

Dein Baby braucht nun eine besondere Ausstattung wie einen eigenen Badeschwamm. Dein Baby so zu verwöhnen hat aber einen Grund. Seine Nabelschnur fällt eher ab, wenn sie regelmäßig trocken gerieben wird. Es ist absolut normal, dass es dabei blutet wie bei einem Grind.

Wäschekorb als rutschfeste Babybadewanne

Wenn dir das Baden deines Babys in der Badewanne Sorgen bereitet, setze es einfach in einen Wäschekorb! Das Wasser läuft durch die Zwischenräume, so wird dein Baby sauber und sitzt trotzdem in einem geschützten Behält-nis. Und es rutscht nicht ab.

Erinnere es an den Mutterleib

Wenn dein Baby grantig wird, musst du es nur an glücklichere Zeiten erinnern. An den Mutterleib! Das kann bedeu-ten, es im Tragetuch zu halten, zu schauckeln, und sie an ihrem Daumen nuckeln zu lassen. Denn das tun sie vor allem, um zu entspannen!

Musik für unruhiges Baby

Nach dem sog. Mozart-Effekt würden Babys klüger werden, wenn man sie Musik hören lässt. Dies ist wahrscheinlich nichts weiter als ein Ammenmärchen, jedoch hat Musikhören wohl doch einige positive Auswirkungen. Dein Baby wird dadurch aller Wahrscheinlichkeit nach ruhiger.

Hautempfindlichkeit der Babys

Sei vorsichtig, wenn du Lotionen benutzt. Babys haben zwar trockene, aber auch empfindliche Haut nach der Geburt, und Lotionen oder Öl könnten allergische Reaktionen hervorrufen. Wenn du dein Baby dennoch daran gewöhnen willst, probiere dies erstmal mit einem Klecks auf einer Körperstelle aus, um zu testen, ob sich es einer allergischen Reaktion kommmt.

Mund- und Zahnhygiene immer wichtig

Babys haben nach der Geburt normalerweise keine Zähne. Dennoch solltest du seine Mundhygiene nicht vernach-lässigen. Benutze etwas Verbandsmull, um sein Zahnfleisch abzuwaschen. Achte auch darauf, dass dein Baby ge-nug Fluorid bekommt. Lass dir vom Zahnarzt Fluoride verabreichen, wenn das Wasser fluoridfrei ist. Löcher können entstehen, sobald die ersten Zähne kommen.

Tipp fürs Zubettbringen

Wenn sie Ihr Baby erst Schlafen legen, wenn es schon eingeschlafen ist, machen Sie sich unnötige Arbeit. Es ist besser sie ins Bett zu bringen, wenn sie noch wach sind, aber schläfrig, sodass sie an eine regelmäßige Zubettgeh-zeit gewöhnt werden. So wird ihr Baby bald lernen alleine einzuschlafen.

Tipps fürs nächtliche Wickeln

Wenn dein Baby mitten in der Nacht aufwacht, weil es gewickelt werden muss, kann das in riesiges Theater ausar-ten. Lege mehrere Laken und eine wasserundurchlässige Matratze ins Gitterbettchen. So musst du nicht auch noch das komplette Bett neu beziehen.

Jedes Baby ist schön

Neugeborene sehen nicht immer so aus, wie du dir das vorstellst. Sie sind oft von feinem Haarflaum, dem sog. Lagunoaar, bedeckt. Sein Gesicht ist verschrumpelt und sie öffnen nur selten die Augen. Manche Babys werden sogar ohne Wimpern oder Augenbrauen geboren. Das alles ist normal und geht vorbei. Und seien wir ehrlich, so wie sie sind, sind sie doch gerade besonders hübsch.

Teile diesen Artikel, weil die Tipps hilfreich sind und sogar lebensrettend für das Baby sein können.