Was Du schon immer über Kevin wissen wolltest

Kevin kennt man, Kevin liebt man. Mit Kevin gemeint ist der ideenreiche und fürwitzige kleine Kerl aus dem äußerst erfolgreichen Film "Kevin allein zu Haus". Gedreht im Jahr 1990, hat der populäre Filmhit bereits Generationen von Fans vor das Fernsehgerät oder die Kinoleinwand gelockt und mit dem versehentlich allein in einer Wohnung zurückgelassenen Kevin mitfiebern lassen. Kaum jemand, der diesen Film nicht gesehen hat. Er spielt rund um Weihnachten und wird auch gerne in dieser Zeit ausgestrahlt. Du kannst jede Szene aus dem Film mitsprechen?

Du weißt, welchen Streich sich der junge Mann als nächstes ausdenken wird? Mit einem Wort - Du glaubst, den Film bereits in- und auswendig zu kennen? Mag sein, doch es gibt da mit Sicherheit einige Dinge, von denen Du bestimmt noch nichts gehört hast. Im Folgenden haben wir für Dich zehn bedeutsame Fakten aufgelistet. Mit deren Wissen qualifizierst Du Dich zum wahren Experten in Sachen Kevin.

Er führte Regie

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"Kevin allein zu Haus" entstand unter der Regie von Chris Columbus. Der Filmemacher mit dem klingenden Namen hat offensichtlich ein gutes Händchen für Filme mit und für Kinder, er führte unter anderem auch bei den "Gremlins", "Mrs. Doubtfire" sowie den ersten beiden "Harry Potter"-Verfilmungen Regie.

Er schrieb das Drehbuch

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John Hughes, der das Drehbuch für den Film "Kevin allein zu Haus" verfasste, ist auch Autor weiterer bezaubernder Kinder- und Jugendgeschichten. Darunter sind auch die bereits zum Klassiker avancierte Hollywood Teeny-Komödie "Breakfast Club - der Frühstücksclub" aus dem Jahr 1985 und "Allein mit Onkel Buck" zu finden.

Anders als geplant

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Legendär ist die Szene, wo Kevin, alias Macaulay Culkin, sich vor einem Spiegel stehend Aftershave ins Gesicht tupft und danach schreit. Doch anders als vorgesehen, behielt Culkin seine Hände, wie mit Klebstoff festgemacht, im Gesicht. Diese Drehbuch-Variante des Hauptdarstellers sorgte für ausgelassene Heiterkeit unter der Filmcrew.

Haus wurde Touristenattraktion

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Die "echten" Besitzer des Hauses in 671 Lincoln Avenue in Winnetka, Illinois, hießen John und Cynthia Abendshien. Im Jahre 2012 verließen sie das Haus, das im Film den McAllisters als Heim gedient hatte, und verkauften es um rund 1,6 Millionen Dollar. Heute ist das Haus eine Touristenattraktion.

In den Finger gebissen

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Nicht immer verlief so ein Drehtag ganz ohne Missgeschicke. Macaulay Culkin plauderte dazu im Rahmen eines Interviews aus dem Nähkästchen. Er gab an, Joe Pesci, der den Ganoven Harry spielte, hätte ihm während einer Probe in den Finger gebissen - so stark, dass die Haut platzte.

Die Angst im Nacken

Der Darsteller des Einbrechers Marv, Daniel Stern, verriet, er hätte die Szene mit der Vogelspinne im Gesicht nicht ganz ohne Angst gespielt, das Tier war nämlich echt! Dass sie vorher am Arm ihres Trainers "ganz lieb hin- und herspaziert ist", hatte es ihm nicht leichter gemacht.

 

Nase blutig geschlagen

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Auch Daniel Stern hatte es nicht leicht während der Dreharbeiten am Filmset. Ihm wurde die Hundeklappe zum Verhängnis. Laut Drehbuch hatte er seinen Kopf durch die Klapptüre zu ziehen. Dabei musste er sich wohl etwas ungeschickt angestellt haben, denn er schlug sich bei dem Manöver die Nase blutig.

Brüder auch im Leben

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Der kleine Bruder von Kevin, Fuller, ist nicht nur im Film, sondern auch im "wirklichen" Leben der kleine Bruder von Macaulay Culkin. Die beiden sehen einander sehr ähnlich. Ob der schauspielernde Bruder damals auch im echten Leben Bettnässer wie im Film gewesen war, ist nicht bekannt.

30-Jähriger als Kevin-Double

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Dass Stars bei Action-Szenen von Stuntmen gedoubelt werden, ist nicht ungewöhnlich. Um Kevin, alias Macaulay Culkin, nicht zu gefährden, übernahm Larry Nicholas den Act, wo Kevin auf einem Seil in das Baumhaus rutscht. Ungewöhnlich daran: das Double war mit 30 Jahren doch schon etwas älter als Culkin.

Am Set getrickst

In einer Szene des legendären Weihnachtsfilmes ist Kevin einkaufen. Es kommt zu einer dramatischen Situation, als ein Van auf ihn zukommt und ihn beinahe überfährt. Aber eben nur beinahe, denn in Wirklichkeit wurde die Szene verkehrt herum gedreht. Das heißt, der Van fuhr eigentlich von Kevin weg.

Teile dieses Detailwissen mit Freunden! Damit lässt sich gewiss jeder Cineast beeindrucken.