Überall hört man von Mikroplastik, was ist das und warum ist es ein Problem?

Immer wieder hört man über das Thema "Plastik" und die Problematik, die daraus resultiert. So finden wir immer mehr Plastikmüll in unseren Meeren und haben es mit ganzen Müllbergen zu tun. In den Medien wird das Thema immer wieder aufgegriffen. Wahrscheinlich hast Du ebenfalls schon von diesem Problem gehört. Vielleicht haben dich die Tatsachen darüber ebenfalls schockiert? Es sind nicht nur die traumhaften Strände, die nun im Müll schwimmen, sondern auch Tiere, die nichts für diese Zustände können und dennoch das Leid ertragen müssen unter Schmerzen an diesem Müll zu sterben.

Immer wieder verwechseln Tiere die kleinen oder größeren Plastikteile mit ihrer herkömmlichen Nahrung und nehmen diese in sich auf. Woher sollten sie auch ahnen, dass sie eigentlich Müll fressen, der nichts an diesen Orten zu suchen hat. Doch worin genau liegt eigentlich das Problem? Wieso bekommen wir die Sache anscheinend nicht in den Griff und was könnte man tun?

9 Tonnen Müll 

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Studien belegen, dass mehr als 9 Millionen Tonnen Müll jedes Jahr erneut in unseren Meeren und Ozeanen landen. Keine wirklich gute Nachricht oder? Dabei handelt es sich um Kunststoff, der für uns Menschen zwar viele Vorteile zu bieten hat, jedoch für unsere Umwelt praktisch fast nur Nachteile parat hält.

Für die Ewigkeit 

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Für uns Menschen ist Kunststoff sehr langlebig, doch genau das ist auch das Problem an sich. Diese Art von Müll verrottet einfach nicht und ist somit biologisch auch nicht abbaubar. Der Müll wird also immer nur kleiner und kleiner, bleibt jedoch erhalten. Leider gibt es davon zudem unglaublich viel...

Gefahr Mikroplastik 

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Auch in verschiedenen Kosmetikprodukten ist das sogenannte Mikroplastik ein Thema, denn hier wird es immer wieder gerne als Zusatz beigefügt. Darunter versteht man kleine Teilchen aus Kunststoff, die eine Größe aufweisen, die unter 5 Millimetern liegt. Diese sogenannten Perlen kommen oftmals in Peelings, Gels, Seifen, Zahnpasta und in der Haarpflege vor. Für die Umwelt sind sie tötlich...

Gefahr Mikroplastik 

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Vor allem in verschiedenen Kosmetikprodukten ist das sogenannte Mikroplastik ein Thema, denn hier wird es immer wieder gerne als Zusatz beigefügt. Darunter versteht man kleine Teilchen aus Kunststoff, die eine Größe aufweisen, die unter 5 Millimetern liegt. Diese sogenannten Perlen kommen oftmals in Peelings, Gels, Seifen, Zahnpasta und in der Haarpflege vor.

Initiative zeigen! 

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Immer wieder werden einzelne Produkte auf Mikroplastik untersucht. Viele Produkte enthalten jedoch nach wie vor die kleinen Plastikteilchen, obwohl wir alle wissen, wie schädlich sie für die Umwelt, aber auch für uns selbst sind. Wer beim Einkauf jedoch genauer hinsieht, kann diese Produkte einfach selbst vermeiden!

Zu Alternativen greifen 

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Man selbst kann zu Alternativen wie beispielsweise Kokosschalen, Nüssen, Kernen oder Tonerde, Kreide, Salz, Zucker usw. greifen. Diese Produkte schonen nicht nur die Umwelt, sondern sind auch besser für uns selbst und unsere Gesundheit.

Warum schadet Mikroplastik? 

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Du fragst dich nun vielleicht, wie genau das Mikroplastik nun eigentlich schadet!? Die kleinen Kunststoffpartikel gelangen in die Kläranlagen, in denen sie sich jedoch festsetzen und sich in die Gewässer verteilen. Vor allem, wenn es sich um eine etwas ältere, nicht so moderne Anlage handelt, kann dies schnell passieren.

Langlebigkeit als Problem 

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Die kleinen Teilchen haben eine unglaublich hohe Langlebigkeit. Genau diese Langlebigkeit wird jedoch zum Problem. Die Teilchen verteilen sich in die Gewässer und gelangen somit nicht nur ins Trinkwasser, sondern dadurch auch in die Körper der Fische, in die Milch und sogar in den Honig.

Auch wir nehmen Plastik auf! 

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Auch wir sind vom Mikroplastik direkt betroffen, denn mittlerweile nehmen wir dieses ebenfalls durch die Nahrung auf. Es ist also nicht wirklich einfach, das Plastik zu vermeiden. Ein guter Punkt ist es, sich für Naturkosmetik zu entscheiden und beispielsweise schon mal auf das Plastiksackerl zu verzichten und dafür lieber zur Stoff-Variante greifen.

Bei sich beginnen 

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Im Grunde ist es also wichtig bei sich selbst zu beginnen, denn nur dann kann man auch den ersten Schritt tun. Vielleicht kannst Du nicht die ganze Welt retten, aber Du kannst damit beginnen, dich um gewisse Dinge zu sorgen und deine eigenen Entscheidungen in diesen Punkten zu treffen!

Wir alle haben sicherlich schon sehr oft darüber gehört, dass Plastik für uns und die Umwelt schädlich ist und auf Dauer ganz sicher keine Lösung. Dabei geht es nicht nur um das Plastiksackerl, das man bei vielen Einkäufen erhält, sondern auch um das sogenannte Mikroplastik, das mit freiem Auge praktisch kaum zu erkennen ist. Wichtig ist, dass wir selbst den ersten Schritt machen und uns ganz bewusst für Produkte entscheiden, die kein Mikroplastik beinhalten und lieber zur Naturkosmetik greifen. Auch das altbewährte Plastiksackerl kann einfach und schnell gegen ein Stoffsackerl ausgetauscht werden!