Neun Visionen, wie die Welt in 1.000 Jahren aussehen könnte

Klimawandel, Atomkriege, Roboter, die den Menschen verdrängen. Stephen Hawking glaubt nicht, dass die Menschheit weitere 1.000 Jahre überlebt. Den einzigen Ausweg sieht der renommierte britische Physiker in der Besiedelung anderer Planeten. Doch sind unsere Zukunftsaussichten wirklich so düster? Wir haben für Euch neun interessante Visionen zusammengestellt, wie das Leben im Jahr 3017 aussehen könnte.

Ewiges Leben

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Hightech-Milliardäre aus dem Silicon Valley investieren viel Geld in Forschungsprojekte, die den Alterungsprozess stoppen oder zumindest verlangsamen sollen. Diese Forschung führt im besten Fall zu erfolgreichen Anti-Aging-Therapien. Zudem sind wir in 1.000 Jahren dank einer Weiterentwicklung der Gentechnologie vielleicht immun gegen Krankheiten.

Menschen auf dem Mars

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Wenn Hawking recht hat, hängt die Zukunft des Homo sapiens von der Besiedelung anderer Planeten ab. Einen ersten Schritt in diese Richtung plant SpaceX. Schon 2024 will das Unternehmen des Tesla-Gründers Elon Musk mit vier Raketen zum Mars zu fliegen. Langfristig soll auf dem Mars eine autonome Siedlung entstehen.

Kinder aus dem Design-Studio

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Größere Augen, höhere Stirn, größere Nasenlöcher und dunklere Hautfarbe: So sehen die Menschen in 100.000 Jahren aus, wenn es nach einem amerikanischen Genforscher geht. Doch soweit muss es nicht kommen. Bereits heute arbeiten Spezialisten an gentechnischen Verfahren, die zukünftigen Eltern ermöglichen, das Aussehen ihres Kindes selbst zu bestimmen.

Intelligente Computer

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In 1.000 Jahren werden Computer die Rechenleistung des menschlichen Gehirns übertreffen und in Sekundenbruchteilen Aufgaben lösen, für die ein heutiger Computer Jahrzehnte bräuchte. Quantencomputer helfen bei der Entwicklung neuer Medikamente, diagnostizieren Krankheiten, steuern Autos und erforschen das Weltall. Was das für die Privatsphäre und den Datenschutz bedeutet, steht freilich auf einem anderen Blatt.

 

Wir werden zu Cyborgs

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Technische Hilfsmittel, die das Seh- und Hörvermögen unterstützen, gibt es bereits. Zurzeit arbeiten Forscher an einem Netzhautimplantat, das Blinde wieder sehen lässt. In 1.000 Jahren wird das menschliche Gehirn durch Computer unterstützt, die uns erlauben, komplexe Berechnungen anzustellen und durch bloße Gedankensteuerung mit dem Internet zu kommunizieren. Möglicherweise ist die zunehmende Technisierung des Menschen der einzige Weg, wie sich unsere Spezies gegen intelligente Roboter behaupten kann.

Massenaussterben

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Beim letzten Massenaussterben erwischte es die Dinosaurier. Gegenwärtig findet wieder ein Massenaussterben statt. Im 20. Jahrhundert verschwanden bis zu hundertmal mehr Arten, als ohne menschlichen Einfluss ausgestorben wären. Einige Forscher glauben, dass die Menschheit nur überleben wird, wenn künftig weniger Menschen die Erde bevölkern.

Weltweite Einheitssprache

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Nach Ansicht von Linguisten führt die zunehmende Migration schrittweise zu einer weltweiten Einheitssprache. Schon in den nächsten 100 Jahren sollen 90 Prozent der heute existierenden Sprachen verschwinden. Die verbleibenden Sprachen folgen einem Trend zur Vereinfachung.

Objekte, die sich selbst herstellen

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In 1.000 Jahren wird es Materialien geben, die sich selbst in jede gewünschte Form bringen können. Sie bestehen aus einer riesigen Zahl von mikroskopisch kleinen, untereinander vernetzten Robotern, dem sogenannten "Utility Fog". 3D-Drucker braucht es dann nicht mehr.

 

Keine Umweltprobleme dank Nanotechnologie

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Nanotechnologie wird uns helfen, die Umweltprobleme in den Griff zu kriegen. Sie beschert uns neue Materialien, die Luft und Wasser reinigen, Sonnenenergie gewinnen und die Energie viel Effizienter speichern, als es heute möglich ist.