Neueste Forschungen belegen, dass Ehemänner für ihre Frauen doppelt so häufig als eine Belastung angesehen werden als ihre Kinder - wieso ist das der Fall?

Für viele Eheleute ist ein Kind eine wahre Beziehungsprobe. Ab jetzt verlangt auch eine dritte Person Aufmerksamkeit und hält die Eltern auf Trab. Dennoch ist es so, dass das Kind für eine Frau weniger Stress und weniger Belastung bedeutet als ihr eigener Partner. Das könnte daran liegen, dass viele Männer eifersüchtig sind, weil das Kind nun mehr Aufmerksamkeit erhält als sie selbst.

Die Liebe der Frau müssen die Männer teilen und das fällt vielen nicht leicht. Oft sind die Frauen erschöpft, weil sie Tag und Nacht für den kleinen Neuankömmling sorgen müssen. Darin sehen Männer eine Ablehnung gegen sich, weil die Frau nicht mehr so oft Sex möchte als früher. Das ihre Frau einfach zu erschöpft ist, erkennen sie nicht. Die Frau möchte es ihrem Mann recht machen, ist jedoch nicht richtig bei der Sache und sie fühlen sich durch den Mann noch mehr gestresst, weil sie von Männern Verständnis verlangen, was sie von Kindern nicht erwarten.

Ein oft gehörter "Running Gag" ist es, dass Mütter ihren Lebensgefährten eher als zusätzliches Kind in der Familie sehen, was den Druck betrifft, eine aktuell durchgeführte Studie belegt, dass fast 50 % aller befragten Mütter genau so empfinden.

Einfacher Vergleich



"Ein sieben Jahre altes Kind wird ein sieben Jahre altes Kind bleiben. Aber ein 35 Jahre alter Mann, der sich wie ein 7-jähriges Kind verhält, ist viel anstrengender, da er es besser wissen müsste," so sagte es die Mutter Deno Fleno. Die Kinder zu beschäftigen und zu pflegen, ist so zeitintensiv, dass viele Mütter abends erschöpft ins Bett fallen.

Falsche Gefühle



"Ich habe das Gefühl, das ich in Fragen der Erziehung ohne meinen Mann dastehe. Deshalb gebe ich mir die Schuld, wenn irgendetwas schief läuft." Kindererziehung hört sich leicht an, ist es aber nicht. Um die Wahrheit zu sagen. Am Abend fühlt sich eine Mutter geistig und körperlich ausgelaugt und auch emotional geht es ihr nicht besser. "Er kann die ganze Zeit machen was er will, er bekommt seine Zeit für sich, ich nicht. Ich kann mir nicht einmal ein Bad einlassen und genießen, ohne das er mir das Baby bringt."

Die Wahrheit



Eine alarmierende Zahl ist, dass im Jahr 2013 über 46 % der befragten Mütter erzählt haben, dass sie sich mehr Sorgen um ihre Männer als um ihre Kinder machen. "Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich die einzige Erwachsene in diesem Haus bin und mein Mann und meine Tochter um meine Aufmerksamkeit kämpfen." Die gleichen Mütter bewerteten bei einer Skala bis zehn mit 8,5 Punkten ihre Angstgefühle. Frauen haben mehr Druck. Sie erledigen die Erziehung und den Haushalt, wollen perfekt sein. Sie bekommen Versagensängste. Väter, die Zuhause nicht viel helfen, haben diesen Druck nicht.

Eine andere Mutter erzählt.



"Ich fühle mich körperlich erschöpft, wenn mein Mann nach Hause kommt. Er fühlt sich wie in einem anderen Job," erzählte eine Frau auf diese Umfrage. Im Tagebuch "Sexregeln", erschien ein Bericht, dass Mütter mehr Energie in die Erziehung der Kinder und den Haushalt investieren als die Väter. Die Mütter haben nur eine Stunde Freizeit, während die Männer 101 Minuten für sich haben, das fanden Experten der Ohio State Universität heraus.

Ehe kontra Kinder



"Ehe ist schwieriger als Kindererziehung." 2011 erkannte ein amerikanischer Soziologe, dass Mütter 10 Stunden pro Tag in einer Woche mehrere Dinge gleichzeitig erledigen. Aus diesem Stress entstehen Ängste, negative Emotionen und mentale Schmerzen. Brauchen Mütter diese Dynamik, um Zufrieden zu sein?

Folgend ein paar Wege herauszukommen. 1. Babysitter suchen.



"Wurde sein Vater nicht in die Familie involviert, wie die Mutter, kann er nicht lernen, als Mann mitzuhelfen." 52 % haben eine Windel gewechselt. Mehr als 1983, da waren es 43 %. Väter können durch ihre Hilfe die Bindung zum Kind stärken. "Er kann sich auch mit seinem eigenen Vater vergleichen, um zu erkennen, dass er mehr involviert ist als sein Vater damals.

2. Mehr Mithilfe erhalten.




"Mütter, die eine Arbeitsstelle außer Haus haben, haben das Gefühl, mehr im Haushalt zu erledigen, was der Tatsache entspricht." Unterstützen Väter die Mütter, haben diese auch mehr Zeit und damit auch für den Partner. Sie sind nicht mehr nur Eltern, sondern wieder ein Paar. "Sie sehen, wie viel sie in Hausarbeit und Kindererziehung investieren und sind sauer über ihre Männer, die nicht so viel mithelfen."

3. Psychische Belastung verringern.




"Der Druck auf Frauen besteht darin, dass sie großen Wert auf ein sauberes, gemütliches Heim haben und ein gutes Elternteil sein wollen. Dies bedeutet zusätzlichen Druck." Die Eltern sollten miteinander absprechen, wer welche Aufgaben im Haushalt übernimmt. Der Mann macht in der Regel weniger, da er Vollzeit arbeitet und die Frau nicht oder halbtags. Dennoch wäre Hilfe ein erster Weg zu mehr Gelassenheit.




"Die Mütter planen, pflegen und machen alles für ihre Babys. Auch im Mutterschaftsurlaub sind sie auf sich alleine gestellt. Die Väter machen meist nichts." Laut einer Studie machen sich Erziehungsberechtigte mehr Sorgen um Andere als Menschen ohne Kinder. Helfen Co-Erziehungsberechtigte mit, ändert sich das Bild und die Ehe wird umso harmonischer verlaufen und das Leben als Eltern wird erfüllender sein.

Diese Tipps sollten weitergegeben werden, damit Mütter nicht auch unter einem Burn-out leiden müssen.