Nach diesen grausamen Bildern wirst du froh sein im 21. Jahrhundert zu leben

Die Geschichte der Menschheit geht lange zurück, doch immer wieder faszinieren sich Leute für sie. Diese Faszination geht mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf zurück, dass es häufig Neues über die Vergangenheit zu entdecken gibt, was man normalerweise für unmöglich gehalten hätte. Hierbei sind historische Quellen wie Fotos sehr nützlich um einen ersten Eindruck einer bestimmten Situation zu bekommen. Allerdings kann der erste Eindruck, genau so wie bei Menschen, auch täuschend und irreführend wirken.

Das ist meistens aber nur dann der Fall, wenn nicht ausreichend Informationen bekannt sind um die Situationen einem historische Zusammenhang zuzuordnen. Wusstest du beispielsweise weshalb es früher normal war, Kleinkinder in Käfige zu legen und anschließend aus dem Fenster zu hängen? Falls deine Antwort „nein" war: Keine Sorge! Denn in diesem Artikel haben wir für dich die besten historischen Fotos gesammelt, die noch eine ordentliche Erklärung nötig haben und erklären dir weshalb und wie es zu diesen Bilder kam.

Babys in Käfigen

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Im neunzehnten Jahrhundert war es, so falsch es auch klingt, üblich sein Kind in einem Käfig aus dem Fenster zu hängen. Das sogenannte "Lüften" sollte durch die frühe Gewöhnung des Kindes an Kälte dessen Immunsystem stärken und somit Erkältungen vorbeugen.

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Ins Leben gerufen wurde diese Idee von Luther Emmett Holt, einem Kinderarzt. Bekannt wurde seine Empfehlung durch seinen Erziehungsratgeber, in dem er Eltern zum "Lüften" der Kinder riet. So solle man Kinder ein paar Fuß entfernt vom Fenster in die Krippe legen.

Der St. Augustine Pool-Skandal

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Am 18. Juni 1964 plante Martin Luther King mit seinen Partnern einen Protest; sie würden entgegen der Vorschriften in einem Pool baden, in dem nur weiße Bürger zugelassen waren. Um die Demonstranten aus dem Pool zu drängen, gab Hotelbesitzer James Brock Salzsäure in den Pool.

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Anschließend wurden sie in Badekleidung aus dem Pool gezogen und ins Gefängnis gebracht, wo ihnen aufgrund der fehlenden Bekleidung das Essen verweigert wurde. Obwohl viele Faktoren gegen die Diskriminierung halfen, schafft es dieses Foto den Horror und die Grausamkeit der Rassentrennung einzufangen.

Kinder-Auktion

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Auch wenn es dir vielleicht so erscheint, aber dieses Foto ist leider kein Witz. Es zeigt die herzzerreißende Situation von Lucille Chalifoux, einer Mutter aus Chicago, die 1948 ihre Kinder verkaufen musste, da ihr und ihrem Mann Wohnung sowie Arbeitsplatz gekündigt wurden.

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Zwei der Kinder wurden für 2$ an eine missbräuchliche Familie verkauft, zwei weitere wurden adoptiert, von denen eines 1998 an Krebs starb. Sue Ellen (links) äußerte 2013 in einem Interview über ihre Mutter "Sie muss in der Hölle brennen".

Elefant auf dem elektrischen Stuhl

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Schon einmal davon gehört, dass Thomas Edison einen Elefanten hat hinrichten lassen, nur um für Gleichspannung zu werben? Denn dieses weit verbreitete Gerücht stimmt nicht. Zwar fand der Stromkrieg zwischen Tesla und Edison sehr groß statt, doch war Edison nicht in die Hinrichtung eines Elefanten involviert.

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Obgleich Topsy der Elefant hingerichtet wurde, gibt es keine handfesten Beweise dafür, dass Thomas Edison eine Verbindung zu diesen Vorgängen hatte. Auch war Topsy kein gewöhnlicher Elefant, er hatte zuvor einen Zirkusbesucher tötlich verletzt und musste so nach Regelwerk hingerichtet werden.

Der Budapester "Smile Club"

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Nach dem Verlieren des Ersten Weltkrieges brach in Budapest eine Selbstmord-Epidemie aus. Viele Medien schoben die Schuld auf den Song "Gloomy Sunday". Die vermeintliche Lösung auf das Selbstmordproblem sollte der "Smile Club" darstellen; ein Verein in dem die verschiedenen Arten zu Lächeln erlernt werden konnten.

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Letztendlich wurde diese Methode, als Scherz in die Welt gerufen, sogar beglückwunscht, da sie ein effektives Mittel gegen die vielen Selbstmorde wäre. Leider gibt es nur wenige Dokumentationen des Smile Clubs, die diese Geschichte unterstützen würden; somit könnte sie ebenfalls nur ein Gerücht sein.

Babys mit Gasmasken

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Im Zweiten Weltkrieg warf Deutschland regelmäßig Bomben über Britannien ab. Über einen Zeitraum von acht Monaten wurden gnadenlos ca. 43.000 Zivilisten getötet. Da erwartet wurde, dass deutsche Flieger Gasbomben fallen lassen würden, verteilte die Regierung viele Millionen Gasmasken an Zivilisten.

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Zu dem Zeitpunkt trug jeder zu fast jeder Zeit Gasmasken. Ging man also raus, sah man Polizisten mit Gasmasken oder beispielweise, wie auf dem Bild zu erkennen ist, Mütter die mit ihrem Baby in einem gasfesten Kinderwagen spazieren gehen.

Schrecken gegen Krankheit

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Es ist nahezu schon ein kulturelles Phänomen geworden, sich vor Clowns zu fürchten. So ist es für dich bestimmt schwer dir vorzustellen, dass vor einiger Zeit Clowns zu Besuch kamen, sobald man als Kind erkrankt ist. Sie sollten den Kindern gute Laune machen und sie von ihrer Krankheit ablenken. Wie die Clowns dabei aussehen wurde missachtet. Das Bild ist auf den 1.Mai 1923 datiert und trägt den unschuldigen Titel "Kinderkrankenhaus-Zirkus" .

Der Köpfesammler

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Auf dem Bild zu sehen ist Horatio Gordon, ein Soldat sowie Künstler des 19. Jahrhunderts. Seine Freizeit verbrachte er damit, die einheimischen Maori Neuseelands und deren Kultur zu studieren. Inbesondere faszinierten ihn die Moko, Gesichtstattoos, die von hohem Rang zeugten.

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Die Köpfe, die hinter Horatio Gordon zu sehen sind, gehörten einst der Maori Elite, bevor Gordon sie köpfte und sammelte. Zwar was es zu dieser Zeit Gang und Gebe Köpfe zu sammeln, allerdings ändert dies nichts an der Grausamkeit des Bildes. Heutzutage werden die Köpfe repatriiert.