Lieblingskind: Favorisierst du eines deiner Kinder? Vielleicht auch unwissend


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In dieser Studie wollen wir herausfinden, welches Verhalten und welche Stärken Dein erstgeborenes Kind entwickelt. Ist es tatsächlich immer klüger als alle weiteren Kinder, welche ihm noch folgen werden? Oder liegt es doch an der Erziehung und an den gemachten Erfahrungen der Eltern, welche sich bereits beim ersten Kind "perfekt" verhalten haben und es dann im erneuten Verlauf lockerer und selbstverständlicher angehen? Ist ja schließlich schon einmal alles gut verlaufen, beim nächsten Mal läuft es ja quasi wie von selbst...

Es ist wahr, das Erstgeborene ist zunächst einmal das einzige Kind, welches die volle Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt und den Fokus vollkommen für sich alleine hat. Folgen weitere Kinder, müssen Zeit und Aufmerksamkeit geteilt werden. Dadurch kommen die Jüngeren in gewissen Punkten gelegentlich zu kurz. Was hat das für eine Auswirkung auf ihre Intelligenz und ihre Entwicklung? Lassen wir es uns herausfinden und das Verhalten der Eltern und dessen Auswirkung genauer analysieren.

Das Erstgeborene ist am klügsten?

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Welches Deiner Kinder bekommt die besten Noten? Ist es Ate oder Kuya? Laut einer aktuellen Studie sind erstgeborene Kinder schlauer als ihre Geschwister. Wer damit unter anderem auch etwas zu tun hat, sind deren Mütter und Väter. Das Erstgeborene steht erstmal im Fokus.

Das Älteste steht im Mittelpunkt

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Die meiste Zeit, die Fähigkeiten des Denkens zu entwickeln, verbringen Eltern mit dem ältesten Kind. Dazu werden sie beim nächsten Kind weitaus entspannter und nehmen größere Risiken auf sich. So sagte die veröffentlichte Studie vom Journal of Human Resources.

Testen der Fähigkeiten

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Für jene Studie untersuchten Ökonomen der Universität von Edinburgh Daten von 5000 Kindern vom Tag ihrer Geburt hin bis zu ihrem 14 Lebensjahr. Ein Bewertungswerkzeug wurde verwendet, welche das Verhalten der Eltern untersuchte. Alle 2 Jahre absolvierten die Kinder IQ Tests.

Ergebnisse der Älteren deutlich besser

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Bereits im Alter von einem Jahr zeigten die Ergebnisse, dass Erstgeborene besser abschnitten als ihre jüngeren Geschwister was das Lesen betraf, Mathematik, verbale Kommunikation und allgemeines Bewusstsein laut BBC. Allerdings stiegen die Unterschiede mit dem Alter der Kinder leicht an.

Mentale Unterstützung und Zeit

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Warum war das so? Es lag an der Verhaltensänderung der Eltern. Alle Kinder erhielten identische emotionale Unterstützung. Bei Denk- und Problemlösungsaufgaben wurde jedoch der Älteste am meisten unterstützt. Weniger mentale Anregung bekamen die Jüngeren und verbrachten weniger Zeit mit Lesen, Basteln oder Musikinstrumenten.

Geteilte Zeit, geteilte Aufmerksamkeit

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Nicht nur, dass Mütter nach ihrem ersten Kind während ihrer Schwangerschaft mehr Risiken eingingen und seltener stillten. Eltern rauchten eher wieder. Außerdem hätten zweitgeborene niemals die Chance, wie ein Einzelkind aufzuwachsen mit vereinzeltem Fokus , da es nun ja mehrere Kinder gibt.

Liebe und Aufmerksamkeit

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Was wiederum nicht bedeutet, dass Erstgeborene mehr Liebe bekommen. Nur meist eben mehr Aufmerksamkeit. Besonders in den ersten "Ausbildungsjahren". Dies geschieht meist unbewusst im elterlichen Verhalten. Es bildet aber eben einen niedrigeren Pfad für die kognitive Entwicklung des letztgeborenen Kindes.

Man wird lockerer

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Es ist schwer zu leugnen, dass Eltern mit dem zweiten oder dritten Kind sicherlich entspannter agieren. Die "Sorgenliste" wird kürzer, es werden sich weniger Gedanken darüber gemacht, ob man denn alles richtig macht. Mit mehr gemachter Erfahrung lässt die Angst etwas nach.

Jedes Kind verdient gleichen Fokus!

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Kein Elternteil möchte jedoch wahrhaben, dass ihr Eifer für die Entwicklung ihres Kindes abnimmt, wenn es um die Kinder nach dem Ältesten geht. Nehmen wir die Lektionen als eine sanfte Erinnerung, welche wir bei Ankunft jedes Kindes behalten sollten. Egal, wie viele Kinder wir bereits haben.

Positive Inspiration und Engagement

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Wenn es darum geht, schlaue Kinder zu erziehen, so ist der wichtigste Faktor für den schulischen Erfolg eines Kindes laut Freeman Hrabowski III, Ph.D., Präsident der University of Maryland und Bestsellerautor, Inspiration und Engagement der Eltern um intelligente Kinder aufziehen.

Es ist also durchaus entscheidend für die Entwicklung der Intelligenz, wie viel Zeit und Aufmerksamkeit das Kind bekommt. Egal ob Erstgeborenes oder Nachfolger...

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