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Knackende Finger und schrumpelige Haut – Phänomene des Alltags

Sicher kennst auch du dieses Gefühl, wenn man Dinge, die man eigentlich jeden Tag völlig automatisiert und unbewusst durchführt oder sieht plötzlich infrage stellt. Mit diesem Phänomen bist du nicht alleine. Nahezu jeden Tag werden du und Tausende andere Menschen auch mit Reaktionen des Körpers oder der Natur konfrontiert, die du einfach hinnimmst. Das kann daran liegen, dass du diese Dinge einfach nicht wahrnimmst, weil sie eben völlig unbewusst ablaufen.

Es kann aber auch sein, dass du einfach vergisst, nach einer genauen Antwort zu suchen. Jedes Mal denkst du dir, warum ist das eigentlich so? Sobald die Aktion oder das Gesehene dann aber erledigt ist, hast du auch schon vergessen, dass du dich gewundert hast und eigentlich eine Antwort haben wolltest. Unten findest du nun die 15 häufigsten Fragen und ihre Antworten. Wenn du künftig eine dieser Geschichten selbst erlebst, dann weißt du die Antwort und musst nicht länger grübeln.

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Knackende Finger

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Es gibt 2 Sorten von Menschen: die einen lassen immer mal wieder ihre Fingergelenke knacken, die anderen hassen dieses Geräusch und bekommen dabei unwillkürlich eine Gänsehaut. Es gibt sogar Leute, die gar nicht ohne dieses Knacken können, ganz gleich, ob ihre Mitmenschen davon genervt sind oder nicht. Klar ist, übertreiben sollte man es mit dem Fingerknacken nicht, auch wenn bisher nicht nachgewiesen werden konnte, ob es schädlich ist oder nicht. Genauso wenig konnte man bisher den Ursprung der Geräusche herausfinden. Man vermutet aber, dass die Gelenkflüssigkeit mit kleinen Bläschen durchsetzt ist, die durch Bewegung entstehen und dann entsprechend platzen.

Womit trennt man beim Einkauf seine Waren?

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Du kennst sie, du benutzt sie. Diese kleinen Schranken, die du beim Einkaufen hinter die eigene Ware legst, damit der Kassierer weiß, wo dein Einkauf aufhört. Teilweise musst du fast akrobatisch begabt sein um so ein Ding zu erhaschen und zu verhindern, dass du von deinem Hintermann das Waschmittel mit bezahlst. Vielleicht hast du auch schon erlebt, dass dein Vordermann direkt sauer wurde, weil du nicht sofort eine solche Barriere hingelegt hast. Doch wie dieses Teil eigentlich richtig heißt ist bisher ein Mysterium geblieben. Manche sagen „Kundentrenner", in der Schweiz hat sich „Kassentoblerone" durchgesetzt. Die offizielle Bezeichnung dafür ist jedoch ganz simpel „Warentrenner" oder „Separator".

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Der am Körper klebende Duschvorhang

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Vielleicht kennst auch du dieses störende Gefühl, wenn du unter der Dusche stehst, das Wasser anstellst und plötzlich der Duschvorhang, wie von Zauberhand, an deinem Körper klebt. Verantwortlich dafür ist der so genannte „Bernoulli-Effekt". Dieser besagt, dass das Wasser (gilt auch für Gase) geringeren Druck auf die Umgebung ausübt, wenn es in Bewegung ist. Dank genau dieses Effekts können Flugzeuge übrigens auch fliegen. Das Wasser in deiner Dusche sorgt für bewegte Luft, wodurch ein Unterdruck erzeugt wird. Die Luft vor dem Vorhang hingegen ist kalt und trocken, hat somit auch einen höheren Luftdruck. Somit wird dein Vorhang nach innen gedrückt und schmiegt sich an deinen Körper. Um das zu verhindern, kannst du ihn aber ganz einfach unten beschweren.

Ideenschmiede Dusche

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Vielleicht hast du das auch schon Mal zu jemandem gesagt oder dir gedacht: „Beim Duschen ist mir eingefallen, dass …". Und es stimmt tatsächlich. Viele gute Ideen entspringen unserem Gehirn beim Duschen. Das liegt daran, dass du beim Duschen einfach ungestört bist und deine Gedanken schweifen lässt. Du musst nicht darüber nachdenken, was du tust und das beflügelt deine Gedanken. Durch genau diese Gelöstheit kommen Lösungen für schon lange bestehende Probleme. Tipp: Lege dir Stift und Zettel in die Nähe der Dusche um deine Geistesblitze zu notieren.

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fettiges Essen nach Partynacht

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Ebenfalls ein Phänomen, das du bestimmt schon kennst ist, dass du nach einer tollen Party mit reichlich Alkohol plötzlich unbedingt einen Döner oder einen Burger haben möchtest. Verantwortlich für diese Gelüste nach etwas Fettigem ist der Signalstoff namens Galanin. Alkohol regt die Ausschüttung dieses Stoffes an, was wiederum dazu führt, dass du nach noch mehr Alkohol und fettigem Essen verlangst.

Obst oder Gemüse – wo ist der Unterschied?

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In der Küche liegen gesunde Sachen wie Kürbis oder Rhabarber, handelt es sich dabei aber nun um Obst oder um Gemüse? Es ist ganz einfach zu bestimmen, was was ist. Dabei ist es völlig unwichtig, ob das Objekt deiner Begierde süß oder eher herzhaft ist. Es kommt auf die Pflanze an. Es gilt die Regel, alles, was von einer einjährigen Pflanze kommt und dementsprechend nach maximal 2 Jahren neu gezogen werden muss ist Gemüse. So auch der Kürbis. Handelt es sich aber um eine Pflanze, die von alleine immer wieder kommt, dann nennt man das Obst. Der Rhabarber ist also entsprechend Obst.

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Rotes Blut aber blaue Adern

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Hast du auch schon mal auf die Adern deiner Hände geschaut und dich gefragt, warum die eigentlich Blau sind, wo doch das Blut rot ist? Der Grund dafür ist einleuchtend: Alles, was tief unter der Haut verborgen liegt, also tiefer als einen halben Millimeter, sehen wir als Blau. Das liegt daran, dass die roten Anteile des Lichts absorbiert werden und du lediglich die blauen Lichtanteile zu sehen bekommst, da diese hingegen reflektiert werden.

Woher kommt die Form der Banane?

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Diese Frage bewegt nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder sind diesem Klassiker verfallen. Die Standardantwort kennt jeder: Die Banane ist krumm, weil niemand in den Dschungel zog und die Banane geradebog. Das ist natürlich nicht der eigentliche Grund. Die Früchte des Bananenbaumes wachsen seitlich aus der Bananenstaude heraus. Wie viele andere Pflanzen auch wendet sich die Frucht dem Licht entgegen. Da dieses hoch oben ist, entsteht die Krümmung.

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Ein penetranter Ohrwurm – was tun?

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Es ist toll, wenn man seine Lieblingsmusik hören kann. Weniger toll ist es jedoch, wenn man manche Lieder einfach nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Egal was man macht und egal ob man die Lieder mag oder nicht, sie kreisen ohne Pause im Kopf herum. Oft kennt man noch nicht mal so richtig den Text, dennoch will das Gehirn keine Ruhe geben und wiederholt eben nur die Zeile, die man kann, immer und immer wieder. Meistens passiert das dann, wenn das Gehirn nicht ausgelastet ist. Hat man tatsächlich etwas zu tun, was die volle Konzentration erfordert, dann herrscht Ruhe. Das ist im Grunde auch schon das Mittel dagegen. Beschäftige dein Gehirn und höre andere Musik, am besten welche, die überhaupt keine Ähnlichkeit mit deinem Ohrwurm hat.

Der Strohhalm steigt immer nach oben

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Du trinkst eine Brause oder etwas anderes kohlensäurehaltiges mit einem Strohhalm und dieser steigt sofort nach oben. Doch warum? Die kleinen Bläschen der Kohlensäure docken an den winzig kleinen Unebenheiten des Strohhalms an. Dadurch bekommt er Auftrieb und steigt, wie durch Zauberhand, nach oben. Da er so leicht ist, gehen die Bläschen nicht so schnell kaputt und er bleibt oben.

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Welchen Zweck haben Augenbrauen?

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Jeder hat sie, auch du, aber welchen Sinn ergeben diese merkwürdigen behaarten Balken über den Augen? Sie dienen als eine Art natürlicher Schutz der Augen. Sie verhindern, dass dir brennender Schweiß von der Stirn direkt ins Auge läuft und dieses unnötig reizt.

Mundgeruch, für einen selbst unriechbar

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Wenn andere Menschen heimlich oder offensichtlich das Gesicht verziehen, dann kann sich das auf den Geruch aus deinem Mund beziehen. Schnell schnupperst du selber, kannst aber nichts feststellen. Das liegt daran, dass du deinen eigenen Mundgeruch nicht wahrnehmen kannst. Der Grund dafür nennt sich „Adaption", das bedeutet, dass Mund und Nase zusammenhängen und die Nase aus diesem Grund schon „abgestumpft" ist, gegen den eigenen Mundgeruch. Deine Mitmenschen hingegen sind diesem Geruch nicht dauerhaft ausgesetzt und nehmen ihn daher stärker war. Vergleichbar ist das mit einer verrauchten Kneipe. Wenn du selber mittendrin bist, dann riechst du das gar nicht mehr. Wenn du aber von draußen hereinkommst, dann wirft es dich fast um.

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Sterne vor den Augen

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Wunderschöne Muster erschaffen wir oft selber, indem wir uns die Augen reiben. Was wir dabei zu sehen bekommen, sind Sternchen und bunte Kreise. Schuld daran ist unser Gehirn. Es denkt, dass durch das Reiben der Augen ein Reiz auf das Auge wirkt, der einem Lichtreiz gleicht. Dadurch glaubt das Gehirn, es müsse diesen Reiz so verarbeiten, als wenn ein Lichtreiz das Auge treffen würde und du etwas sehen musst.

Verschiebung des Gleichgewichts – je älter der Mann, desto weniger Haare auf dem Kopf, desto mehr auf dem Rücken

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Der Grund für dieses Phänomen nennt sich Testosteron. Genau dieses sorgt für ein solches Ungleichgewicht. Es lässt die Haare auf dem Kopf schwinden und sie dafür an den unbeliebten Stellen, wie Nase oder Rücken, wieder auftauchen. Dieser Prozess ist vergleichbar mit der Phase der Pubertät, in der Scham- und Barthaare wachsen, nur stark verlangsamt.

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Schrumpelzehen und Schrumpelfinger beim Baden

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Das Phänomen kennt wohl wirklich jeder. Du gehst baden und schon nach kurzer Zeit sind deine Finger und Zehen völlig verschrumpelt, der Rest deines Körpers jedoch nicht. Der Grund ist überraschend genial: Dank der verschrumpelten Zehen und Finger haben wir im Wasser automatisch mehr Griff und rutschen nicht so leicht weg bzw. können Dinge besser festhalten.

All das sind Dinge, die wir alle nahezu jeden Tag erleben aber uns nie die Zeit nehmen, dem mal nachzugehen. Wenn du nun also deine ganz persönlichen Aha-Effekte hattest, dann teile diesen Artikel mit deinen Freunden.
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