Gefahr im Kinderzimmer – wie scheinbar harmlose Spielzeuge unseren Kleinsten schaden könnten.


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Eltern aufgepasst! Trotz diverser Medienberichte sind immer noch eine Vielzahl an Spielzeugen im Umlauf, die die Gesundheit eurer Kinder gefährden könnte. Die meisten der betroffenen Produkte bestechen zwar mit bunter Optik und fröhlichen Farben, können aber schnell zur Gefahr für die zarten Kinderhände werden. Unbeeindruckt von den Konsequenzen für die Konsumenten werden diese Spielzeuge von den Herstellern dennoch weiterhin verkauft, ungeachtet wie bedenklich sie eigentlich sind.

Mit folgenden Spielzeugen sollte euer Nachwuchs daher besser nicht seine Freizeit verbringen, da gesundheitliche Konsequenzen leider nicht auszuschließen sind.

„Do it yourself-Schleim“

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Hierbei handelt es sich um ein beliebtes Spielzeug, dass Kinder ganz einfach selbst herstellen können. Die knetbare und schleimartige Masse ist schnell mit Hausmitteln zusammengemischt und vor allem wegen der bunten auffallenden Farben ein Magnet für die Kinder. Doch viele der Online-Anleitungen, die im Netz verbreitet werden, sind von Laien erstellt und die undefinierbare Masse kann zu schweren Verbrennungen auf der Haut insbesondere auf den Händen auslösen.

„Aqua Dots“ bzw. „Bindezz“

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Spielzeug bei dem sich die Kinder selbst kreativ ausleben können, durchleben immer wieder einen regelrechten Boom. Bei den Aqua Dots handelt es sich um kleine, mit einer Flüssigkeit gefüllte Kügelchen, mit denen sich unterschiedliche Figuren bauen lassen. Doch die scheinbar harmlosen Elemente setzen beim Verschlucken dieser die Chemikalie GHB frei, die auch als Vergewaltigungsdroge bekannt ist. Bewusstlosigkeit und Krämpfe sind noch die „weniger" dramatischen Nebenwirkungen, denn es sind bereits Fälle von Kindern, die ins Koma gefallen sind, bekannt.

„Jojo-Waterballs“

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Die mit Flüssigkeit gefüllten Gummibälle bringen jede Kinderaugen zum Strahlen, doch auch bei diesen ist höchste Vorsicht geboten. Nicht nur das elastische Band an dem der Ball befestigt ist, kann zum Mittel der unbeabsichtigten Strangulation werden, sondern auch die hohe Entflammbarkeit des Spielmittels kann zur Gefahr werden.

„Loom-Bands“

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Sie bunt, klein und brandgefährlich. Die sogenannten Loom-Bands erfreuen sich großer Beliebtheit bei Kindern diverser Altersstufen. Mit ihnen kann man schnell und einfach kreativ Armbänder gestalten. Doch das Gummimaterial der Loom-Bands enthält neben Latex, das bei Kindern allergische Reaktionen hervorrufen, auch diverse Giftstoffe, die beim Verschlucken freigesetzt werden.

„Aqualinos“

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Bei der Herstellung der Hydrogel-Kugeln mit dem Namen „Aqualinos" waren die Kugeln ursprünglich für Dekorationszwecke oder vorrangig als Hilfe bei der Pflanzenbewässerung gedacht. Diese können sich mit Wasser vollsaugen und wachsen dabei bis zur 20-fachen Größe an. Wenn Kinder die Kugeln jedoch zweckentfremdet als Spielzeug verwenden, können ungeahnte Nebenwirkungen auftreten. Die chemische Zusammensetzung der Kugeln ist nicht für den spielerischen Gebrauch gedacht und daher sind wie bei den zuvor genannten Produkten Giftstoffe enthalten.

Hier das Video:

Damit ihr auch genau wisst, wobei es sich tatsächlich bei den Spielzeugen mit den lustigen Namen „Aqua Dots", „Loom-Band", usw. handelt, schaut euch einfach das Originalvideo an und findet so noch zusätzliche Informationen zu den Lieblingsbeschäftigungsmittel eurer Kinder.

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