Ein emotionales Bild, das mahnen soll: Die unerkannte Gefahr "Trockenes Ertrinken"


Ein mehr als trauriges Bild bietet sich, wenn ein kleines Kind, kaum über drei Jahre, mit Schläuchen und Atemmaske am Leben gehalten wird, während dieser im Bett eines Krankenhaus liegt.

Das „trockene Ertrinken" passiert vor allem kleinen Kindern in diesem Alter. Dem Sohn von Darcy McQueeny ist dies passiert, die Mutter teilte das Foto in den sozialen Netzwerken, um andere Eltern auf die Gefahr des „trockenen Ertrinkens" hinzuweisen. Täglich und überall besteht die Gefahr des „trockenen Ertrinkens".

Davon wird gesprochen, wenn ein kleines Kind beispielsweise mit dem Gesicht in eine kleine Pfütze fällt. Die davon ausgelöste Schockreaktion kann dazu führen, dass die Stimmritze des Kindes die Atmung desselben verhindert beziehungsweise blockiert und das Kind somit „trocken ertrink", obwohl es sich nicht mehr unter Wasser befindet.

Das ist so gefährlich, da es dem Kind nach dem Zwischenfall scheinbar gut geht. Dem ist jedoch nicht so. Die Gefahr des „trockenen Ertrinkens" wird, wahrscheinlich auch von dir, deutlich unterschätzt.

Das Horrorszenario Ertrinken

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Ein echtes Horrorszenario ist es, sich vorzustellen, dass ein geliebter Mensch, beispielsweise des eigene Kind, mit dem Kopf unter Wasser durch das Schwimmbecken treibt und den Tod durch ertrinken findet. Die Möglichkeit, dass du die Situation frühzeitig erkennst und deinem Kind oder der betroffenen Person aus dem Wasser hilfst, besteht hier, um schlimmeres zu verhindern. Das trockene, auch als verzögerte Ertrinken bezeichnet, ist jedoch besonders tückisch, da dieses in vielen Fällen zu spät erkannt wird.

Gefährlich: Wasser in der Lunge

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Der Junge auf dem Foto ist etwas über drei Jahre alt und spielte begeistert im Swimming-Pool. Bei einem kurzen „Tauchgang", befand sich der Kopf des Kleinen für wenige Sekunden unter Wasser. Dabei atmete dieser etwas Wasser ein. Das Kind erstickte nicht direkt, sondern bekam Fieber und wurde anschließend von einem Krampfanfall heimgesucht und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Schnelles Eingreifen rettet Leben

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Glücklicherweise konnte die Ärzte das Leben des Kindes retten. Nichtsdestotrotz bleiben den Eltern schreckliche Bilder ihres Kindes im Kopf und möchte deshalb auf das Problem des „trockenen Ertrinkens" aufmerksam machen, welches auch Stunden nach dem vermeintlich harmlosen Unfall im Schwimmbecken passieren kann.

Nach dem Badeunfall direkt einen Arzt aufsuchen

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In vielen Fällen, die sich weltweit ereignen ist es zu spät, um das Leben des betroffenen Kindes zu retten, denn nicht immer wird so schnell reagiert, wie es die Familie McQueen tat. Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass du die Kinder beim Spielen im Wasser stets genau beobachtest. Im Zweifelsfall solltest du definitiv ein Arzt aufgesuchen, der dein Kind nach dem Badeunfall auf Wasser in der Lunge untersucht.

Abschließendes Fazit zum Thema „trockenes Ertrinken“

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Das „trockene Ertrinken" wird weltweit deutlich unterschätzt, dabei stellt dieses eine große Gefahr für dein Kind dar, stets, wenn sich dieses in oder auch am Wasser befindet. Durch die Schockreaktion, die im Körper des betroffenen Kindes hervorgerufen wird, wenn dieses Wasser einatmet, bewirkt, dass sich die Stimmritze des Kleinen schließt und dieser nicht mehr genügend Sauerstoff einatmen kann. Aus diesem Grund solltest du, dein Kind stets beobachten, wenn dieses am oder im Wasser spielt, denn bereits wenige Sekunden unter Wasser können auslösen, dass dieses durch „trockenes Ertrinken" ums Leben kommt.

Teile diesen Artikel mit deinem Freundes- und Verwandtenkreis, um diese auf die ständige Gefahr des „trockenen Ertrinkens" hinzuweisen.