Du willst dich fürs Videospiele zocken bezahlen lassen? Dann bewirb dich bei der Bundesprüfstelle

Klingt fast zu gut, um wahr zu sein: Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien sucht Gamer, die für 10 Euro netto die Stunde Spiele testen. Ganz so einfach ist es tatsächlich nicht, denn zu diesem Job gehört mehr als jeden Tag 8 Stunden lang nur zu zocken. Die Stellenausschreibung solltest du dir ganz genau ansehen.

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) in Bonn hatte bisher einen Studenten, der für sie die Spiele auf jugendgefährdende Inhalte getestet hat. Der wird dafür aber demnächst keine Zeit mehr haben, deshalb werden neue Leute gebraucht.

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Künftig soll ein Pool an Gamern aus dem Raum Bonn die Spiele testen und diese dann dem Gremium in einer Präsentation vorstellen. Dabei sollen Pro- und Kontra-Argumente gesammelt werden. Im Endeffekt soll entschieden werden, ob ein Spiel indiziert werden muss.

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Dafür müssen nicht nur neuere, sondern auch ältere Spiele getestet werden. Es kann immer mal sein, dass ein Spiel vor 10 Jahren auf dem Index gelandet ist, heute aber in den Handel dürfen.

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Da die Spiele komplett durchgespielt werden müssen, musst du für diesen Job ein guter Spieler sein und, ganz wichtig, die Spiele neutral bewerten können. Die Prüfstelle erhofft sich, durch den Einsatz mehrerer Spieler künftig schneller arbeiten zu können.