Bunte Familien - Das Patchwork- Familien Starterpaket


In unserer modernen Gesellschaft, macht auch die Vielfältigkeit nicht halt beim Familien- Modell. Ob gleichgeschlechtliche Elternpaare, Patchwork- Familien oder Alleinerziehende, heutzutage sind diese Familien genauso häufig, wie das traditionelle „Mama- Papa- Kind" Modell. In der frühen Kindheit machen Kinder erste wichtige Erfahrungen in gesellschaftlichen und kommunikativen Bereichen, es ist daher wichtig für Eltern empfindsame Themen angemessen zu behandeln. Das Wohl des Kindes sollte immer im Fokus aller Eltern stehen.

Im Folgenden soll näher darauf eingegangen werden, wie man mit dem Thema „bunte" Familie umgehen kann. Sie befinden sich selber in der Situation einer Familienzusammenführung? Dann sollten Sie vorher diese Tipps beherzigen, um möglichen Problemen von Anfang an aus dem Weg zu gehen:

Das Alter der Kinder:

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Seien Sie sich der Tatsache bewusst, dass Kinder verschiedene Entwicklungsstadien durchlaufen. Je nachdem wie alt sie sind, wenn sie sich dem neuen Familienkonzept stellen müssen, können verschiedene Probleme auftreten. Erfahrungsgemäß fällt es jüngeren Kindern leichter, das neue Modell zu akzeptieren und somit auch die neuen Familienmitglieder. Ältere Kinder und Teenager dagegen sind etwas komplizierter.

In der Ruhe liegt die Kraft: Kinder sind verschiedensten Emotionen ausgesetzt, die sie noch schwer kontrollieren können. Von Frust und Stress befreien sie sich daher gelegentlich ungestüm und leidenschaftlich. Dieses Verhalten, sollte besonders in der ersten Zeit des Zusammenlebens nicht überinterpretiert werden. Bleiben Sie ruhig und bedenken Sie, dass ihr Kind längere Zeit braucht um sich an die neue Lebenssituation zu gewöhnen.

Trennungsschmerz:

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Die meisten Kinder haben, wenn ein neuer Partner in die Familie einzieht die Trauer, der Trennung, noch lange nicht überwunden und hängen sehr an dem „echten Vater" oder der „echte Mutter". Dem Kind sollte daher kein Druck gemacht werden, auch den neuen Partner mit „Mama" oder „Papa" anzusprechen. Seien Sie empfindsam und liebevoll. Bekräftigen Sie außerdem, wenn möglich, ein gutes Verhältnis zu dem Ex- Partner. Der neue Partner sollte gleichfalls nicht versuchen, den alten zu „ersetzten", denn das führt zu Missmut auf beiden Seiten.

Freundschaft als Basis:

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Die Märchen machen es deutlich, Stiefmütter haben einen schlechten Ruf! Was können Sie also tun, um selber nicht zu einer Stiefmutter zu werden alla Cinderella? Der beste Weg dem zu entkommen ist es sich nicht als Ersatzmutter zu präsentieren. Besonders die Beziehung zu Müttern ist in Kinderköpfen sehr tief verwurzelt. Eine mögliche Konkurrentin wird daher gerne konsequent abgelehnt. Wollen Sie dennoch ein gutes Verhältnis mit ihrem Stiefkind haben, so sollten Sie sich als Freundin anbieten. Seien Sie kein Ersatz, seinen Sie jemand neues.

Erziehungsfragen:

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Sie sollte weiterhin die Oberhand, in der Erziehung haben. Konfrontieren Sie ihr Kind nicht mit neuen härteren Regeln oder ähnliches, was ihr Kind zusätzlich belasten könnte. Eine liebevolle und konsequente Verfolgung der gewohnten Regeln und Umgangsformen ist in der ersten Phase empfehlenswert.

Liebe:

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Machen Sie ihrem Kind klar, dass sie es lieben. In der ersten Zeit können viele Probleme auftreten. Es ist wichtig, dass ihr Kind sich bei ihnen geborgen und verstanden fühlt. Seinen sie aufmerksam und beobachten Sie Verhaltensveränderungen. Suchen Sie auch das Gespräch mit ihren Kindern und bestärken Sie sie.

Das tut allen gut!:

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Beherzigen Sie die Tipps, falls sie eine Familien Zusammenführung planen. Somit können Sie besonders das Selbstvertrauen ihres Kindes stärken und sichern sich langfristig eine gute Beziehung. Eine Kinderseele ist leicht verwundbar und sollte von Ihnen immer mit liebevoller Zuneigung bestärkt werden, damit ihre Kinder sich optimal entwickeln und ein harmonisches Zusammenleben entsteht. Langfristig können beide Seiten der Patchwork- Familie profitieren und voneinander lernen.