9 spannende Fakten über unser Weltall, die in keinem Lehrbuch stehen

Manchmal scheint es, dass wir mehr über das Weltall wissen als über unseren eigenen Planeten und seinen nächsten Trabanten, den Mond. Hast Du beispielsweise gewusst, dass die Erde einmal lilafarben war? Oder dass es neuesten Erkenntnissen zufolge im Mondgestein große Goldvorkommen verborgen liegen? Auch heute rätseln Wissenschaftler noch immer darüber ob es einen zweiten Mond gibt. Dieser wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts in der Erdumlaufbahn vermutet. Selbst mit unserer modernen Technik sind sich Forscher immer noch nicht einig, ob der zweite Erdtrabant nur zeitweise die Erde umrundet oder gar dauerhaft.

So groß und unüberschaubar ist unser Sonnensystem! Aber auch über seine Grenzen hinaus erreichen uns täglich interessante Nachrichten aus dem Weltall. Zum Beispiel über einen bewohnbaren Planeten mit angenehmen Sommertemperaturen das ganze Jahr hindurch. Außerdem scheint es dort keine Gewitter und keine giftigen Gase in der Atmosphäre zu geben. Lies weiter, wenn Du darüber und über andere spannenden Fakten über unser Weltall gern mehr wissen würdest.

Ist unser Mond vielleicht ein Stück von der Erde?

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Wissenschaftler vermuten, dass der heutige Mond als Bruchstücke nach einem Zusammenprall zwischen der Erde und einem anderen Planeten entstanden ist. Allmählich hat sich der Erdtrabant zu seiner heutigen Form geballt. Die Kollision soll vor viereinhalb Milliarden Jahren stattgefunden haben. Im Mond sollen neben Erdmaterial auch Gesteine des anderen Planeten zu finden sein.

Das Magnetfeld der Erde ist beweglich

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Wir betrachten die Erdpole für gewöhnlich als feststehend. In Wirklichkeit wissen Wissenschaftler, dass sich der magnetische Nordpol im letzten Jahrhundert um 1100 km verlagert hat. Und zwar von seiner ursprünglichen Position in Alaska in Richtung Sibirien. Die Polwanderung könnte der Anfang eines Polumkehrs sein, der alle 300 bis 500 Tausend Jahren stattfindet.

Die Schwerkraft ist nicht überall gleich

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Da die Erde nicht gleichmäßig kugelförmig ist, ist auch die Schwerkraft nicht überall gleich. In Hudson Bay in Kanada ist die Gravitationskraft viel schwächer als an anderen Orten der Erde. Eine schwächere Schwerkraft bedeutet auch, dass Menschen an diesem Ort gefühlt weniger wiegen und schwerere Gewichte als sonst heben können.

Die Erde hat vielleicht einen zweiten Mond

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Manche Wissenschaftler glauben, dass es einen zweiten unsichtbaren Erdtrabanten gibt. Dieser hypothetische Satellit ist etwa vier Mal so weit von der Erde entfernt als unser Mond. Es kann sich dabei aber auch um wechselnde Asteroiden handeln, die nur kurzzeitig die Erde umrunden und danach die Erdumlaufbahn wieder verlassen.

 

Es gibt Mondbeben

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Auch auf dem Mond sind, wie auf unserer Erde, Beben der Oberfläche möglich. Sie werden dementsprechend als Mondbeben bezeichnet. Allerdings gehen diese Erschütterungen vom Mondkern aus. Als Folge sind sie viel schwächer als Erdbeben. Die höchste je gemessene Mondbebenstärke lag bei 5 auf der Richter-Skala.

Goldvorkommen aus dem Mond

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Auf dem Mond gibt es anscheinend genügend Gold, um die gesamte Erde mit einer Goldschicht zu bedecken. Neben Gold und Platin solle es auf dem Mond auch jede Menge wertvolle Metalle wie Iridium und Rhenium geben. Selbst ohne einen speziellen Bergwerk könnte man viel Goldstaub einsammeln, indem man lediglich die Mondoberfläche abschaufelt.

Die Erde war einmal lila

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Ein Wissenschaftler von der Universität in Maryland vermutet, dass die Erde einmal lilafarben war. Das soll an Urmikroben gelegen haben, die anstelle von Chlorophyll ein anderes Molekül zur Verstoffwechslung von Sonnenlicht verwendet haben. Als Folge der Photosynthese färbten sich die Urmikroben in Lila. Dadurch wirkte unser Planet, vom Weltall gesehen, lilafarben.

Eiszeit in 2019?

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Im nächsten Jahr steht uns möglicherweise eine kleine Eiszeit noch bevor. Die dunklen Flecken auf der Sonnenoberfläche sind ein Hinweis für eine normale Sonnenaktivität. Sonnen-Beobachtungen der letzten Monaten haben die Wissenschaftler verblüfft, denn die Flecken fehlen nun fast komplett. Das deutet auf eine sinkende Sonnenaktivität hin, was eine Eiszeit auslösen könnte.

 

Neuer bewohnbarer Planet in der Milchstraße?

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HD 904790b ist vier bis fünf Mal größer als die Erde. Er befindet sich ebenfalls in unserer Galaxie. Dort soll es sowohl bewohnbares Land als auch trinkbares Wasser geben. Die Lufttemperatur soll das ganze Jahr hindurch um die 23 Grad Celsius liegen. Das einzige Problem? HD 904790b ist 300000 Lichtjahre von uns entfernt.

Spannend, was unser Weltall alles zu bieten hat, oder? Wenn dir der Artikel gefallen hat, teile ihn gerne mit deinen Freunden weiter!