35 Tiere, deren Existenz schwer zu glauben ist

Die Artenvielfalt auf unserer Erde ist unglaublich groß. Viele der hier lebenden Flora und Fauna sind erforscht. Zudem haben Wissenschaftler sie eingeteilt und katalogisiert. Obwohl wir viele Arten kennen, kommen immer wieder neue hinzu. Über manche gibt es fast keine Informationen. Wir haben Dir hier eine Auswahl an 40 außergewöhnlichen Tierarten zusammengestellt. Teilweise wird es Dir schwerfallen zu glauben, dass sie wirklich existieren. Ist es nicht schade, dass ein großer Teil von ihnen zu den bedrohten Arten zählt?

Einige von ihnen werden durch den Menschen gejagt, andere verlieren immer mehr ihres Lebensraumes. Daneben zeigen uns diese 40 Tiere, wie bunt und ungewöhnlich das Leben auf unserem blauen Planeten ist. Und das es weit mehr gibt, als wir denken. Also, lass Dich überraschen von den außergewöhnlichen und interessanten Tieren unserer Welt.

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Der Dugong 

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Die auch Gabelschwanzseekühe genannten Riesen sind eine Familie innerhalb der Gruppe der Seekühe. Im Schnitt sind die Pflanzenesser drei Meter lang und bevorzugen warmes Salzwasser. Die größten Bestände leben vor der Küste Australiens. Sie zählen zu den bedrohten Tierarten.

Die Saigaantilope 

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Hauptsächlich findet sich die Saiga in Kasachstan, der Mongolei und Russland. Forscher haben Darstellungen der Saigaantilope, mit einem Alter von rund 14000 Jahren, aus der letzten Eiszeit gefunden. Heute ist die Antilope mit der besonderen Nase, durch Jagd und Wilderei, stark gefährdet.

Die Fossa 

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Diese pumaähnliche Raubtierart ist auf Madagaskar zu Hause. Sie können eine Gesamtlänge von bis zu 1,50 Metern (inklusive Schwanz) erreichen. Zur Nahrung der sowohl am Tag als auch in der Nacht aktiven Tiere zählen Primaten. Durch den Menschen ist ihr Lebensraum bedroht.

Der Chinesische Riesensalamander 

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Mit einer Größe von einem Meter zählen die Chinesischen Riesensalamander zu den größten Amphibien weltweit. Manche berichten von Tieren mit einer Länge von 180 Zentimetern. Die nachtaktiven Salamander sind vom Aussterben bedroht und stehen unter internationalem Schutz.

Der Mähnenwolf 

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Im Durchschnitt ist ein Mähnenwolf vom Kopf bis zum Rumpf etwas über einen Meter lang. Seine Heimat liegt in Südamerika, hier ist er der größte Wildhund. Mähnenwölfe sind mit dem Wolf nur entfernt verwandt und bilden keine Rudel. Ihr Lebensraum ist durch den Menschen gefährdet.

Der Axolotl 

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Der mexikanische Schwanzlurch ist in einem dauerhaften Larvenzustand. Sein Name kommt von den Azteken und bedeutet so viel wie Wassermonster. Sie entwickeln sich aufgrund eines fehlenden Hormons nicht weiter, kommen aber trotzdem in die Geschlechtsreife. Aufgrund ihrer Gefährdung stehen sie auf der Roten Liste.

Der Palmendieb

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Die erwachsenen Tiere zählen mit ihrer Körperlänge von 40 Zentimetern zu den größten Krebstieren der Welt, welche sich an Land aufhalten. Mit ihren Scheren sind sie in der Lage frische, mit Fasern bedeckte Kokosnüsse zu knacken.

Der Donrteufel 

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Auch unter dem Namen Moloch bekannt, hat er seinen Lebensraum in Australien. Der obere Körperteil der kleinen Agame ist mit vielen Stacheln bedeckt. Diese schützen und helfen bei der Tarnung. Seine einzige Nahrungsquelle sind Ameisen, Flüssigkeit nimmt er über die Haut auf.

Das Schottische Hochlandrind 

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Sie zählen zu den ältesten Rinderrassen und wurden 1884 zum ersten Mal registriert. Ihren Ursprung haben sie in Schottland und den Hebriden. Die fluffigen Tiere unterscheiden sich deutlich von anderen Kühen. Männliche und weibliche Tiere lassen sich an der Stellung ihrer Hörner erkennen.

Der Irawadidelfin 

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Der Kopf, des auch als Flussschwein bezeichneten, Wals sieht aus wie der eines Weißwals. Zu Hause ist er beispielsweise in Thailand, Kambodscha oder im Norden von Australien. Sein Lebensraum ist durch den Menschen gefährdet. Im Mekongdelta ist er nahezu ausgerottet.

Das Mangalica-Schwein 

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Das in unseren Breiten eher als Wollschwein bekanntes Tier zeichnet sich durch seine krausen Borsten aus, die ihm ein wolliges Aussehen verleihen. Seine ursprüngliche Heimat ist der Balkan. Die frischgeborenen Ferkel sehen aus wie die Frischlinge der Wildschweine.

Der Gürtelmull 

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Der im englischen Pink Fairy Armadillo genannte Gürtelmull. Hält sich hauptsächlich unter der Erde auf und ist einer der kleinsten seiner Art. Die Kleinsten unter ihnen sind rund 11 Zentimeter lang. Gut zu erkennen sind sie an ihrem Rückenpanzer.

Der Mondfisch 

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Der Mondfisch, im englischen Sunfish, ist der schwerste Knochenfisch der Erde. Mit einer Körperlänge von über drei Metern und einem Gewicht von mehr als zwei Tonnen erreicht er beeindruckende Maße. Mutmaßlich können diese Fische ein Alter von 100 Jahren erreichen.

Der Schlitzrüssler 

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Die an eine Spitzmaus erinnernde Art findet sich nur auf den karibischen Inseln. Er gilt als lebendes Fossil und die ursprünglichste Art der Eulipotyphla (Insektenfresser). Die mittlerweile äußerst selten gewordenen Tiere besitzen einen giftigen Speichel. Nur wenige Säugetiere können Gifte einsetzen.

Der Blaufußtölpel 

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Der ungewöhnlichen Farbe seiner Füße verdankt er seinen Namen. Diese bildet sich durch einen in der Nahrung enthaltenen Stoff, der sich in den Füßen anlagert. Obwohl sich Tölpel in seinem Namen befindet, ist er nicht tollpatschig, sondern geschickt beim Fliegen und Tauchen. Ihre Heimat liegt in Mittelamerika, wo sie unter Schutz stehen.

Der nackte Herzfrosch 

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Dieser Frosch ist in Mittel- und Südamerika zu Hause. Ihre Haut am Bauch ist durchsichtig, so sind die inneren Organe des kleinen grünen Frosches sichtbar. Ihre leicht durchsichtige Haut bietet ihnen zusammen mit ihrer Größe eine hervorragende Tarnung.

Der Gharial 

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Auch als Gangesgavial bezeichnet, finden sie sich in einem Teil Indiens und in Nepal. Diese Krokodile zeichnen sich durch ihre markante Schnauze aus. Über die Nasenlöcher stoßen die Männchen einen Laut aus, der, wenn es ruhig ist, über eine Distanz von einem Kilometer hörbar ist. Sie zählen zu den stark bedrohten Tierarten.

Die Schraubenziege 

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Sie lebt in Zentralasien, ist das Nationaltier von Pakistan und gilt als stark gefährdet. Sie zeichnen sich durch ihre großen Hörner aus. Diese winden sich spiralförmig und können bei den männlichen Ziegen bis zu 160 Zentimeter lang sein. Weibliche Tiere haben deutliche kürzere Hörner.

Der Malaien-Gleitflieger 

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Mit ihrer Flughaut können die in Südostasien beheimateten Riesengleiter weite Strecken zurücklegen. Im Durchschnitt fliegen sie 60 Meter. Die nachtaktiven Tiere leben bevorzugt im Regenwald, am Tag schlafen sie zusammengerollt zu einer Kugel.

Die Darwin-Seefledermaus 

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Leicht zu erkennen ist diese Form der Anglerfische an ihren roten Lippen. Sie leben auf den Galapagos Inseln und vor Peru. Sie sind keine guten Schwimmer und bewegen sich mit ihren Flossen laufend auf dem Meeresboden.

Das Schuppentier 

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Durch die großen Hornschuppen sind die Schuppentiere bei Gefahr gut geschützt und rollen sich zu einer Kugel zusammen. Sie ernähren sich von Ameisen und Termiten. Die nachtaktiven Tiere stehen unter Schutz und gelten als bedroht.

Der Sternmull 

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Auch unter dem Namen Sternnasenmaulwurf bekannt, lebt diese Art in Nordamerika. An ihrer Nase befinden sich 22 Hautanhänge, in der Form von Fingern. Hiermit können sie Beutetiere in Bruchteilen einer Sekunde ertasten.

Der Dumbo-Tintenfisch 

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Seinen Namen verdankt diese Art der Ähnlichkeit zu der Figur Dumbo aus dem gleichnamigen Film von Disney. Sie gehören zu der Familie der Scheibenschirme und zu ihrer Nahrung zählen Muscheln und Würmer. Bevorzugt halten sie sich in einer Tiefe von mehr als 3000 Metern auf.

Der Große Pampashase 

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Der in Argentinien beheimatete Nager gehört zu der Familie der Meerschweinchen und lebt streng monogam. Die Weibchen sind nur alle paar Monate für weniger als eine Stunde empfängnisbereit. Ihr Lebensraum ist durch den Menschen bedroht.

Der Hirscheber 

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Sein beeindruckendes Aussehen verdankt der Hirscheber seinen Hauern. Es existieren Höhlenmalereien mit einem Alter von fast 40000 Jahren. Bei den männlichen Tieren können sie eine Länge von über 30 Zentimetern erreichen, weibliche Tiere haben deutlich kürzere Hauer. Diese bedrohte Tierart ist nur auf Sulawesi zu finden.

Die Segelqualle 

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Diese Qualle wird auch als „Sankt-Peters-Schifflein" bezeichnet. Schweben sie im Wasser, sehen sie aus wie ein kleines Floß mit Segel. Sie ernähren sich von Fischlarven und Plankton. Die blau gefärbten Quallen sind für den Menschen ungefährlich.

Der Temminck-Gleitflieger 

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Mithilfe ihrer großen Augen sind sie in der Lage ihre Beute zu erspähen. Dank ihrer Flughaut können sie leicht größere Distanzen zurücklegen und von Ast zu Ast springen. Am liebsten essen sie junge Blätter und halten sich in den Bäumen auf.

Die Giraffengazelle 

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Auf Abbildungen der alten Ägypter sind die Giraffengazellen, auch Gerenuks genannt, bereits zu sehen. Das auffälligste Merkmal dieser Antilopenart ist ihr langer Hals. Um an Blätter in der Höhe zu kommen, können sie sich auf ihre Hinterbeine stellen.

Der Kurzschwanzaffe 

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Ebenfalls unter dem Namen Uakari bekannt, haben sie ihre Heimat in Südamerika. Zu den Merkmalen dieser Gattung zählen der kurze Schwanz und das unbehaarte Gesicht. Dies erinnert an einen eingelaufenen Menschenkopf und kann rot oder schwarz sein. Sie sind, wegen des immer größeren Verlustes ihres Lebensraumes, gefährdet.

Die Venezolanische Pudelmotte 

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Erst im Jahr 2009 hat ein Forscher diese Motte in Venezuela entdeckt. Eine echte Neuentdeckung, über die es fast keine Informationen gibt. Auf jeden Fall sieht sie äußerst flauschig aus und dabei ein wenig gruselig.

Der Nacktmull 

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Zu finden ist der Nacktmull unter der Erde in Ostafrika. Eigentlich ist er gar nicht nackt, seine Behaarung ist sehr fein und dadurch fast unsichtbar. Praktisch ist dies vor allem gegen Parasiten, diese können sich hier schlechter vermehren. Rückwärts ist der Nacktmull ebenso schnell wie vorwärts.

Der Prachtfregattvogel 

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Ein markantes Merkmal dieser Vogelart besitzen die männlichen Tiere, sie haben einen Kehlsack in signalroter Farbe. Diesen blähen sie während der Balz auf. Ihre Beine sind schwach und eigenen sich nicht zum Laufen, sondern nur zum Festhalten an Ästen.

Der Schopfhirsch 

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Ihren Namen verdanken sie ihrem Haarschopf, dieser kann eine Höhe von bis zu 17 Zentimetern erreichen. Die männlichen Tiere tragen ein einfaches Geweih und lange Eckzähne, die von oben aus ihrem Mund ragen. Mit einem an ein Bellen erinnerndes Geräusch verständigen sie sich untereinander.

Die Mützenrobbe 

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Auch als Klappmütze bekannt, ist diese Art nach der Stirnwulst auf Nase und Stirn der männlichen Tiere benannt. Diese Wulst erinnert an eine Mütze, das Männchen kann sie aufblasen und beeindruckt damit in der Paarungszeit oder droht Angreifern. Zu Hause sind diese Robben in den arktischen Meeren.

Die Goldstumpfnase 

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Sie sind in Zentralchina beheimatet und zählen zu den Primatenarten, die in Kälte am besten zurechtkommen. Im Alter erhalten männliche Tiere am Rücken eine goldgelbe Behaarung, die an eine Mähne erinnert und einen halben Meter lang sein kann. Diese Gattung zählt zu den gefährdeten Arten.

Der Koboldhai 

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Seine Schnauze ist das auffälligste Merkmal des Koboldhais. Seine Kiefer kann er nach vorne strecken, wenn er Schnappen oder Beißen will. Der Tiefseebewohner ist kein schneller Schwimmer, deshalb lauert er seiner Beute meist aus dem Hinterhalt auf.

Das Fingertier 

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Der auch als Aye-Aye bekannte Primat lebt auf Madagaskar und ist nachtaktiv. Seinen Namen hat er von seinen Fingern. Mithilfe ihres verlängerten Fingers können sie Holz abklopfen und Beutetiere ausmachen. Sie nagen Löcher in die Rinde und holen die Beute mit ihrem dünnen Finger heraus.

Der Maderhund 

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Der Marderhund hat Ähnlichkeiten mit einem Mader oder einem Waschbären mit längeren Beinen. Sie gehören der gleichen Familie an, wie Füchse, Wölfe oder Hunde. Zu Hause fühlt er sich in Wäldern und im Unterholz, ursprünglich kommt er aus China, Japan und Sibirien.

Der Kaiserschnurrbarttamarin 

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Heimisch sind sie in Südamerika und verbringen ihre Zeit hauptsächlich auf Bäumen. Ihren Namen haben sie bekommen, da sie, durch ihren Schnurrbart, Ähnlichkeit mit Kaiser Wilhelm II. haben. Die Wissenschaft hat den ursprünglich als Witz gedachten Namen anerkannt.

Cloud Antelope 

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Hier handelt es sich leider nicht um ein echtes Lebewesen, sondern um eine Puppe. Diese schöne und gleichzeitig bizarre Figur bietet ihr Erschaffer im Internet an. Aber wer weiß, was es da draußen noch für Lebewesen gibt, die wir nicht kennen.

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