Grausame Tötungsmethoden – vierzehn Beispiele aus der Geschichte

Beispiele aus der Geschichte zeigen allerdings, dass es nicht immer um eine rasche Vollstreckung des Todesurteils ging, um der Justiz genüge zu leisten. Vielmehr ging mit dem Um-das-Leben-bringen eines Delinquenten oft ein langwieriger Folterungsprozess einher, durch den das Eintreten des tatsächlichen Todes extra hinausgezögert werden sollte:

So sollten extreme Schmerzen provoziert werden und der Verurteilte sollte absichtlich lange leiden. Damit sie bis zu ihrem unnatürlichen Tod möglichst viele Qualen ertragen mussten, wurden die Verurteilten mitunter sogar noch unter Todesqualen am Leben erhalten, wie zum Beispiel durch Zwangsernährung. Wurden die Hinrichtungen öffentlich zur Schau gestellt, sollten sie natürlich allerorts als Abschreckung dienen.

Dass das öffentliche Bezeugen des Todeskampfes – wie etwa der in einer römischen Arena – auch als Gaudium betrachtet wurde, zeigt einen weiteren inhumanen Auswuchs menschlicher Gelüste. Wie abartig und unvorstellbar manche Hinrichtungsarten waren, zeigen die folgenden Beispiele.

Enthäuten – das Schinden des größten Organs

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Das Abziehen der Haut war nicht nur eine besonders schmerzhafte, sondern auch langwierige Art der Tötung. Das Opfer verstarb nicht sofort, sondern erst Stunden oder Tage nach der grausamen Prozedur an deren Folgen. Zum sukzessiven Abtrennen der Haut dienten scharfe Messer. Das Häuten eines gesamten Körpers dauerte circa eine Stunde.

Verbrennen – Tod als lodernde Abschreckung

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Auch auf dem Scheiterhaufen fielen die Opfer oftmals in Ohnmacht, bevor sie in den Flammen tatschlich starben. Die Römer praktizierten diese Tötungsart als öffentliche Bestrafung für viele Christen ob deren Glauben; im Mittelalter fanden Menschen, denen Ketzerei, Hexerei oder ein Bund mit dem Teufel nachgesagt wurde, den Tod im Feuer.

Unmenschlicher Rost

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Geradezu kannibalisch erscheint die Hinrichtungsart des Grillens von Menschen. Gefesselt auf einem Eisenrost wurden Delinquenten dabei der Hitze eines Holzkohlefeuers ausgesetzt. Der Tod war qualvoll, trat aber nur langsam ein: Die menschliche Haut wurde angesengt, bis sie aufbrach, Körpersäfte tropften durch die Eisenstangen, das Fleisch schmolz, bis es schließlich verkohlte.

Durch Druck zum Reden gebracht

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Zerquetschen und Zerstückeln waren vor allem im Mittelalter angewandte Foltermethoden, die auch zum Tode führten. Um Geständnisse zu erzwingen, wurden den Angeklagten Daumenschrauben angesetzt, Schnüre angelegt, Körperteile in verschiedene Vorrichtungen aus Holz gezwängt. Dann wurden Körperteile so lange zusammengepresst, gequetscht oder abgetrennt, bis die Betroffenen unter größten Qualen alles zugaben.

Wachsende Todesqualen

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Auch die Bambusfolter, die japanische Soldaten im Zweiten Weltkrieg anwandten, führte unweigerlich zum Tod. Die Opfer wurden über sprießenden Bambus fixiert. Jeden Tag bohrten sich die Triebe, die meist extra gegossen wurden, zentimeterweise durch den Körper und verletzten lebenswichtige Organe. Um den grausamen Prozess zu verlängern, wurden die Malträtierten zwangsernährt.

Schleichender Tod in einsamer Finsternis

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Allein die Vorstellung, lebendig begraben zu werden, kann Todesängste auslösen. Bei dieser Art der Tötung starben die Opfer weder augenblicklich noch durch äußere Fremdeinwirkung. Zum Teil wurde ihnen sogar Essen in den Sarg mitgegeben und Sauerstoff zugeführt. Der Tod kam erst nach Tagen oder Wochen durch Dehydration, Verhungern oder Ersticken.

Schlichtweg unvorstellbar: Tod durch Sägen

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Besonders barbarisch war die Tötung durch Zersägen. Vor allem unter dem römischen Kaiser Caligula sollen Delinquenten sowie angesehene Adelige auf diese extrem schmerzhafte Weise hingerichtet worden sein. Meist wurden die Opfer kopfüber aufgehängt und ihre Beine aufgespreizt. Das Sägen erfolgte mit einem großen Sägeblatt, das an den Genitalien angesetzt wurde.

Tod am Kreuz

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Gekreuzigt zu werden, bedeutete einen tagelangen und qualvollen Tod, dem meist eine schmerzhafte, blutige Geißelung mit einer Peitsche voranging. Diese Hinrichtungsmethode war im alten Orient und in der Antike verbreitet. Die Nägel wurden meist durch die Handwurzel getrieben, die Beine und das Gesäß anfänglich abgestützt, um das Sterben zu verlängern.

Sadistische Erfindung: der Bronzene Bulle

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Diese Tötungsmaschine ließ der sizilianische Herrscher Phalaris von Akragas (6. Jahrh. v. Chr.) herstellen. Unter dem Bullen wurde Feuer entfacht, so wurde Wasser im Inneren erhitzt und der darin Befindliche regelrecht lebendig gekocht. Seine Schmerzensschreie hallten wie das Brüllen eines Bullen wider, durch die Nüstern entwich der Dampf des Wassers.

Tod durch Verwesung

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Als Skaphismus bezeichnet man diese Tötungsprozedur, die in Persien angewandt wurde. Die Opfer wurden in Kisten gesetzt, aus denen ihre Arme und Beine ragten. Die Gabe einer Milch-Honigmischung, die auch auf Kopf und Gliedmaßen gestrichen wurde, provozierte Durchfälle. Die Exkremente lockten Insekten an, die Opfer starben an Infektionen und Insektenfraß.

Missbrauch von Tieren: die Elefantenmethode

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Elefanten, unter anderem in Indien und Thailand immer noch als heilige Tiere verehrt, wurden in der Geschichte ebenda auch dazu abgerichtet, zu töten: Menschen zu zerdrücken, ihre Gliedmaßen zu brechen oder abzureißen oder sie brachial zu zertrampeln. Je nach Verletzungsgrad setzte der Tod des Delinquenten dann schneller oder langsamer ein.

Der Schritt über die Planke

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Es klingt nach schaurigem Schauspiel für Piraten und Seeräuber, einem Gegner zuschauen zu wollen, wie er über Bord geht und stirbt. Diverse Methoden, jemanden zu ertränken, gab es tatsächlich: in einen Sack gesteckt, mit einer Augenbinde, gefesselt oder an Händen und Füßen mit Gewichten beschwert wurden Delinquenten ins Meer geworfen.

Auge in Auge mit Wildtieren

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Mensch gegen wildes Tier hieß es im alten Rom für politische Gegner oder kriminelle Verbrecher. Nackt und ohne Waffen mussten sie im Amphitheater – zur makraben Unterhaltung der Mengen, die sich am Zerfleischen ergötzten – hungrigen Löwen und aggressiven Tigern gegenübertreten. Den bestialischen Kampf konnten sie nur verlieren und mit dem Leben bezahlen.

Kein Humor am Galgen

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Das Erhängen ist eine der ältesten und vergleichsweise schnellsten Tötungsarten. Der Delinquent bekommt eine Schlinge um den Hals, dann wird ihm der Boden unter den Füßen entzogen, sodass er in die Schlinge fällt. Er wird erdrosselt oder stirbt an plötzlichem Genickbruch, da sein Hals das Körpergewicht nicht tragen kann.

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