12 endlich gelöste historische Mysterien

Unsere jahrtausendelange Geschichte steckt voller Mysterien. Viele davon noch ungeklärt. Mithilfe der Technologie, die sich von Jahr zu Jahr weiterentwickelt und mehr leistet, ist es jedoch möglich, immer mehr der historischen Mysterien der Erde zu entschlüsseln. Hier sind also 12 historische Mysterien, die gelöst wurden. Zusätzlich erfährst du am Ende dieser Liste eine überraschende Tatsache zum Christentum.

Die untergegangene Nazca-Kultur

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Bisher wurde vermutet, dass die riesigen Zeichnungen der Nazca-Kultur in der Wüste bei Nazca in Peru einen außerirdischen Ursprung haben. Mittlerweile haben Wissenschaftler herausgefunden, dass die Menschen damals mithilfe dieser Nazca-Linien Kontakt zu ihren Göttern herstellten, indem sie die Linien entlangliefen. Zusätzlich fand die Universität Cambridge heraus, dass die Nazca-Kultur aufgrund einer Dürre, ausgelöst durch die Rodung der Wälder, untergegangen ist.

Das unterirdische Geheimnis der Steinstatuen der Osterinsel

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Thor Heyerdahl hat bei Ausgrabungen herausgefunden, dass die Moia-Köpfe einen Körper besitzen, der bis zu sechs Meter unter die Erde reicht. Eines seiner Experimente bewies zudem, dass es wirklich möglich ist, diese Werke mit den Werkzeugen der damaligen Zeit herzustellen.

Der Walfriedhof in Chile

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In der Atacama-Wüste in Chile wurden vor Jahren versteinerte Wale entdeckt. Mittlerweile hat man herausgefunden, dass die Überreste aus verschiedenen Zeitepochen stammen. Der früheste Fund ist 20 000 Jahre alt. Die urzeitlichen Meeresriesen starben damals durch die Zunahme von giftigen Algen im Meer.

Die seltsamen Notizen in einer Ausgabe der Odyssee

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In einer 500 Jahre alten Ausgabe von Homers Odyssee wurden eigenartige handschriftliche Notizen gefunden. Daniele Metilli und Giulia Accetta ermittelten, dass es sich bei diesen Notizen um eine ungewöhnliche Art der Kurzschrift handelt, die von Jean Coulon de Thévenot erfunden wurde. Die Kurzschrift selbst ist allerdings viel interessanter, als ihre Bedeutung, denn die Notizen waren lediglich die französische Übersetzung.

 

Die schwarze Sinkhöhle in Florida

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Jahrelang wussten Archäologen von dem Erdloch im Aucilla River, südlich von Tallahassee, Florida. Schließlich führte Jessi Halligan, eine Professorin an der Florida State University, einen Tauchgang durch und fand dabei Mastodonten-Stoßzähne. Diese besaßen Furchen von menschlichem Werkzeug, das ebenfalls in der Nähe gefunden wurde. Nun wird vermutet, dass sich Menschen in der Umgebung um Florida bereits vor 14 500 Jahren dort niedergelassen hatten. Weit früher als ursprünglich angenommen.

Der erste Computer der Griechen

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Der Mechanismus von Antikythera wurde als der erste Computer der Welt bezeichnet und auf einem gesunkenen Schiff um 80-50 vor Christus gefunden. Erst kürzlich wurde sein Zweck herausgefunden: es handelte sich um ein Navigationsgerät. Diese fortgeschrittene Maschine ist erstaunlich, da eine ähnliche erst über ein Jahrtausend später erfunden wurde.

Die verschwundene Armee von Kambyses II.

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524 vor Christus verschwand die 50 000 Mann starke Armee des Perserkönigs Kambyses II. spurlos. Nur eine Legende blieb zurück. Kürzlich fanden die Wissenschaftler Angelo und Alfredo Castiglioni die Überreste der legendären Armee und bewiesen, dass die Soldaten in einem brutalen Sandsturm getötet wurden.

Der „Bosham“-Kopf

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Selbst die umstrittensten Funde können durch moderne Technologie identifiziert werden. Beispielsweise der sogenannte „Bosham"-Kopf, der wegen seines schlechten Zustands für zwei Jahrhunderte namenlos war. Ein Laserscan half dabei, den 350 Pfund schweren Kopf als Teil der großen Statue des römischen Imperator Trajan zu identifizieren. Nun glaubt man, dass die Statue Reisende anlockte, während der Kopf selbst eines der wichtigsten Relikte für England wurde.

 

Die „wandernden“ Steine im Tal des Todes

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Die Steine im Death Valley, Kalifornien, scheinen sich zu bewegen, wenn du sie lange genug beobachtest. Für dieses Phänomen gab es keine Erklärung, bis Ralph Lorenz bewies, dass sich im Winter eine Eisschicht um die Steine herum bildet. Sobald diese taut und Wind aufkommt, beginnt der Stein zu rutschen.

Das unentdeckte Grab von Richard III.

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Als ein Privatunternehmer das Kloster, in dem Richard III. begraben wurde, kaufte, wurde vermutet, dass sein Grab zerstört wurde. Das ehrgeizige Projekt der Wissenschaftler der Universität Leicester war von Erfolg gekrönt, als ein DNA-Test bewies, dass die gefundenen Überreste wirklich von Richard III. stammten.

Die verschollene Mannschaft der Mary Celeste

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Das Geisterschiff Mary Celeste wurde 1872 ohne eine Spur von ihrer Crew und unbeschadet gefunden. Chemiker Dr. Andrea Sella erklärte dieses Phänomen durch ein Experiment. Im Frachtraum des Schiffes lagerten um die 1700 Flaschen Alkohol, die Feuer fingen könnten und eine „unsichtbare Explosion" auslösten. Der Feuerwand folgte eine Welle kalter Luft, sodass weder Feuer noch Ruß übrig blieben. Die Mannschaft selbst könnte das Schiff verlassen haben und auf See umgekommen sein.

Der antike ägyptische Hubschrauber

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Die Abydos-Hieroglyphen im Tempel des Osiris sorgten für Diskussionen, denn sie glichen einem Helikopter, einem Panzer und sogar einem Jet. Daraus folgten einige Theorien über das geheime Wissen der Ägypter.

 

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Allerdings schafften es Wissenschaftler, die originalen Hieroglyphen wiederherzustellen und zu beweisen, dass diese durch Zeit und Verfall verblasst und unvollständig waren. Unser Gehirn ließ uns nur vertraute Umrisse erkennen.

Bonus: Dänemark könnte das Christentum früher als gedacht angenommen haben

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Ein Zufallsfund des Amateurarchäologen Dennis Holm wurde zum bedeutungsvollsten historischen Fund Dänemarks. Mit seinem Metalldetektor stolperte Holm 2016 auf der Insel Fünen über einen Goldanhänger, der Jesus am Kreuz darstellte. Der Anhänger wurde auf ein halbes Jahrhundert vor den Runensteinen von Jelling datiert und gilt damit als ältestes Symbol des Christentums in Dänemark. Jetzt ist der Fund im Wikingermuseum Ladby ausgestellt.