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10 Fehler im menschlichen Körper die uns Probleme bereiten können

Der menschliche Körper ist in seiner Struktur einzigartig aber nicht perfekt. Nach dem Anthropologen Alan Mann hat die Evolution jedoch keine perfekten Lebewesen schaffen können, sondern nur einfache Funktionen unseres Körpers. Unsere Organe arbeiten zwar in perfekter Harmonie, dennoch gibt es einige Fehler in unserem Körper. Diese können uns in manchen Fällen auch zum Problem werden. Viele dieser Fehlkonstruktionen sind durch den komplexen und schwierigen Prozess der Evolution des Menschen entstanden.

Hier bei Bright Side wurden die 10 auffälligsten Fehler unseres Körpers gesammelt. Nachdem wir Studien von Gerontologen aus den USA und die „Top 10 Design Fehler im menschlichen Körper" von Chip Rowe gelesen hatten, haben wir auch schon ein paar Ideen wie man diese Fehler beheben könnten. Bestimmte Tierarten sind in Bezug auf den Schutz und Position der Organe und Gelenke besser konstruiert als der Mensch. Wir müssten uns von diesen Tieren nur ein paar Design Ideen für unseren Organismus kopieren.

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Du kannst nicht schlucken und Luft holen gleichzeitig

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Die Luft, die wir einatmen und die Nahrung, die wir zu uns nehmen gelangen über den gleichen Weg in unseren Körper. Jedoch erfolgt bei der Luft und Speiseröhre die Trennung. Damit keine Nahrung in die Luftröhre gelangen kann, besitzen wir ein spezielles Organ das Epiglottis. Dieses Organ sorgt dafür, dass die Luftröhre beim Schlucken schließt. Nicht immer funktioniert das nicht schnell genug und unsere Mahlzeit landet in der Luftröhre. Das führt im schlimmsten Fall zum Tod. Als Baby besitzt der Mensch jedoch die Fähigkeit, gleichzeitig zu atmen und zu schlucken. Wir verlieren diese Fähigkeit nach einiger Zeit.

Was wäre besser?

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Nehmen wir zum Beispiel den Wal. Der Kehlkopf bei Walen befindet sich im Luftweg ganz oben auf ihrem Kopf. Wenn sich der Kehlkopf in die Nase bewegen könnte hätten wir zwei unabhängige Wege,wir könnten aber nicht sprechen.

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Wir haben nur eine Reihe Zähne und brauchen nicht alle

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Der Mensch hat ein Gebiss das sein ganzes Leben lang halten soll. Aber laut Statistik behalten nur sehr wenig Menschen ihre Zähne das ganze Leben lang. Wenn ein Zahn ausfällt wächst kein neuer nach. Außerdem sind die Weisheitszähne für uns absolut nutzlos. Unsere Vorfahren nutzten sie noch. jetzt helfen sie uns aber nicht mehr und sind eigentlich nicht notwendig für uns.

Was wäre die Alternative?

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Das Gebiss eines Hais hat je nach Art zwischen 4 und 28 Zahnreihen. Einen Zahn zu verlieren ist für den Hai kein Problem. Damit aber mehr Zähne in unser Gebiss passen würden müsste dieses um einiges größer sein.

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Die Netzhaut in unseren Augen geht von Innen nach Außen

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Die Zellen der Photorezeptoren in der Netzhaut sehen aus wie umgekehrte Mikrofone. Ihre Position ist nicht optimal. Das Licht muss durch die ganze Länge der Zellen und durch das Blut wandern um an die Linse zu gelangen. Eine solche Konstruktion ist mit Problemen verbunden, die manchmal zur Erblindung führen. Deshalb befindet sich ein blinder Fleck in dem Bereich, der nicht lichtempfindlich ist.

Was wäre besser?

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Viele Tiere haben unterschiedliche Augenstrukturen. Zum Beispiel haben die Augen von Tintenfischen und Oktupusen Zellen, die sich der Lichtquelle zuwenden, was ihre Augen funktionaler macht als die der Menschen. Also können wir immer noch lernen unsere Netzhaut muss sich einfach drehen.

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Unser Bauch ist völlig ungeschützt

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Unser gesamter Körper, auch Gesicht und Hände halten viel Druck aus. Das Gehirn ist mit einem starken Schädelknochen geschützt. Die Schwachstelle aber ist der Bauch, er beinhaltet die wichtigsten Organe, ist jedoch nur mit einer Muskelschicht geschützt. Um die inneren Organe zu schädigen genügt schon ein unglücklicher Sturz auf den Boden.

Was wäre die Abhilfe?

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Vergleicht man unseren Körper mit einer Burg, ist diese zwar von dicken Mauern umgeben, hat aber in der Mitte eine Brücke mit einem Holzzaun. Damit unser Bauch besser geschützt ist würden wir mehr Rippen benötigen.

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Das Rückenmark sollte nicht gerade sein.

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Alles oberhalb des unteren Rückens übt ständig Druck auf das Rückenmark aus, wodurch es kurvt und viele innere Organe zusätzlich belastet. Dies führt zu chronischer Müdigkeit und Rückenschmerzen. Selbst wenn du einen aktiven Lebensstil hast, nützt sich das Rückenmark mit der Zeit ab. Um den Körper und den Kopf gerade zu halten, sollte das Rückenmark nicht gerade sein, es sollte s-förmig sein. Aber das Problem ist, dass es viele Nebenwirkungen gibt, die mit einer solchen Kurve einhergehen, wie zusätzlichen Druck auf innere Organe und Blutgefäße.

Was ist die bessere Variante?

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Bruce Latimer von der Case Western Reserve Universität glaubt, dass Hunde ein perfektes Rückenmark haben: Sie haben eine Kurve vom Kreuzbein bis zum Nacken. Das einzige Problem ist, dass wir, um die Beine so zu setzen ohne hinzufallen wir wieder auf vier Beinen gehen müssten.

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Unsere Beine sind viel zu kompliziert aufgebaut

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Es gibt 26 Knochen in einem menschlichen Bein (30, wenn du von der Hüfte zählst). Unsere Vorfahren, die auf Bäume kletterten, brauchten diese Knochen noch wirklich. Aber irgendwann begannen die Menschen aufrecht zu gehen, doch die Beine trugen immer noch dieselben beweglichen Teile und Sehnen, die beim Gehen fast nie benutzt werden. Dies führt zu unangenehmen Problemen wie Verstauchungen, Verdrehungen und Brüchen.

Was ist die Lösung für das Problem?

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Die Beine eines Straußes sind besser und effektiver: der Knöchel und das Schienbein sind verbunden. Sie haben nur zwei Zehen, die zum Gehen verwendet werden. Auch unsere Kniescheiben könnten nach innen gedreht werden, da sie beim Fallen oft verletzt werden.

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Wir regenerieren zu langsam

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Wenn eine Person ein Zehenglied oder ein Fingerglied verliert, benötigt das fehlende Teil drei Monate um auf ein bestimmtes Niveau zu gelangen. Am Anfang dachte man, dass nur Kinder dazu in der Lage sind, aber Borgens bewies, dass Erwachsene dies auch können. Wir können jedoch nicht ein ganzes Organ oder ein anderes Glied wachsen lassen, weil unser Körper so kompliziert ist.

Was ist ein bessere Lösung?

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Molche sind am besten bei der Regeneration von verletzten Gliedmaßen. Sie können ihre Augenlinsen, Gliedmaßen, Schwänze und sogar Teile des Unterkiefers mit neuen Zähnen regenerieren. Wir könnten definitiv solch eine Fähigkeit gebrauchen.

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Wissenschaftler konnten immer noch nicht herausfinden, warum wir einen Anhang besitzen

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Viele Menschen haben keine Ahnung, warum Menschen einen Blinddarm haben. Allerdings hatten 5 bis 10% der Menschen Blinddarmentzündung, die eine sofortige Operation erfordert hat. Charles Darwin dachte, dass der Blinddarm ein Überbleibsel ist, das wir von unseren Vorfahren geerbt haben. Sie verwendeten es für spezielle Prozesse, die bei der Verdauung von rohen Lebensmitteln helfen.

Was wäre besser?

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Es scheint, dass es besser wäre, wenn Menschen ohne den Blinddarm geboren würden. Er hilft zwar dem Immunsystem(aber nicht in einer offensichtlichen Weise) und beweist, dass es keine "unnötigen Teile" im menschlichen Körper gibt.

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Es ist wirklich schwer für Frauen, zu gebären.

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Die Geburt war schon immer ein schmerzhafter und manchmal gefährlicher Prozess. Das Problem ist, Frauen haben einen sehr engen Geburtskanal. Zusammen mit den Schmerzen besteht das Risiko eines Traumas. Da die menschliche Evolution sehr schnell voranschritt, blieb der Geburtskanal sehr eng.

Was wäre eine bessere Lösung?

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Bruce Latimer ist davon überzeugt, dass in 10.000 Jahren - oder sogar in 1.000 Jahren - keine einzige Frau auf der Welt mehr auf natürliche Weise gebären wird. Das Sperma und die Eizelle werden in einem Labor kombiniert und später kommen die Eltern einfach in die Klinik und holen ihr Kind ab.

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Es entstehen Fehler bei der Zellteilung

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Professor Bryan Sykes glaubt, dass das Y-Chromosom, welches das männliche Geschlecht bestimmt, in 125.000 Jahren verschwunden sein wird. Trotz anderer Chromosomen können sich die Y-Chromosomen nicht selbst heilen. "In jeder neuen Generation wird 1% der Männer eine Mutation haben, die seine Fruchtbarkeit um 10% reduziert", sagt der Wissenschaftler. Professor Bryan Sykes glaubt, dass das Y-Chromosom, das das männliche Geschlecht bestimmt, in 125.000 Jahren verschwunden sein wird. Trotz anderer Chromosomen können sich die Y-Chromosomen nicht selbst heilen.

Rettet die Männer

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"In jeder neuen Generation wird 1% der Männer eine Mutation haben, die seine Fruchtbarkeit um 10% reduziert", sagt der Wissenschaftler. Weitere Faktoren welche die Fruchtbarkeit einschränken sind Alkoholkonsum, Umweltverschmutzung und ständige Belastung. Um mit dieser Liste fortzufahren, fügen Wissenschaftler auch die multifunktionalen Genitalien hinzu, die Unfähigkeit, Vitamin C zu synthetisieren, und sogar die Tatsache, dass die Fortpflanzungsorgane von Männern sich außen befinden, was sie extrem verwundbar macht. Wir hoffen wirklich, dass die Wissenschaft das nicht zulassen wird. Die Aufgabe, das Y-Chromosom zu retten, sollte oberste Priorität haben.

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