10 außergewöhnliche Fakten über unseren Planeten, die du wahrscheinlich noch nicht wusstest

Die Erde - der Planet auf dem wir leben, unser Zuhause. Aber kennen wir ihn wirklich so genau oder verbergen sich auch ihr mehr Geheimnisse als man sich vielleicht vorstellen kann. Die ehemalige Nasa-Astronautin Kathryn Sullivan schrieb Geschichte, als sie als erste Frau 1984 einen Weltraumspaziergang unternahm. Von ihr stammen die berühmten Worte: "Wir Menschen halten uns für sehr klein auf diesem doch so großen Planeten. Auf der planetarischen Ebene sind wir ein Nichts und können diese auch keinesfalls beeinflussen. Denn wenn man nur einmal einen Schritt zurückgeht und sich die Erde von weitem ansieht, kann man feststellen, wie eng verbunden alle Planeten und vorhandene Systeme miteinander sind. Wir Menschen sind zu klein, um daran etwas zu beeinflussen."

Viele erstarren vor dem Anblick der Erde, wie sie im Weltraum ruht. Bisher ist sie der einzige bekannte Planet, wo es Leben gibt oder auch nachgewiesen wurde. Dies macht natürlich weiter nachdenklich. Denn sie weist einige Eigenheiten auf, vielleicht auch gerade deswegen. Die Eigenheiten sind hier sehr vielfältig, von skurrilen Landschaften bis hin zu sehr seltsamen Lebewesen, welche die Erde so besonders machen. Wir haben für dich die wohl außergewöhnlichsten Besonderheiten der Erde gesammelt.

Umgekehrte Pole

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Jeder, der in der Schule war weiß es: Der Nordpol liegt im Norden und der Südpol im Süden. So zumindest lauten die geografischen Positionen der Pole. Nicht aber so für die magnetischen Pole, denn dabei handelt es sich um einen temporären Zustand. Denn diese können tauschen und wissenschaftlich betrachtet können sie dies alle Hunderttausend Jahre.

Übergroßer Mond

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Man spricht vom sogenannten "Supermond", wenn der Mond am Himmel besonders groß erscheint. Man hat fast den Eindruck, du könntest ihn berühren. Dass es sich dabei ganz simpel um eine optische Täuschung handelt, weiß fast keiner. Denn es liegt an der nicht ganz runden Umlaufbahn, mit welcher der Mond die Erde umkreist.

Wanderer in der Luft

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Ein Spektakel der besonderen Art: Millionen von Flughunden fliegen jedes Jahr zwischen der Demokratischen Republik Kongo und dem Kasanka-Nationalpark in Sambia hin und her. Trotz ihrer Bezeichnung Hund ähneln sie doch mehr in der Größe einer Katze. Mehr als zehn Millionen dieser Tiere treten die große Reise an, damit ist am Himmel die wohl größte bekannte Säugetier-Wanderung der Welt zu beobachten.

In den USA wächst das größte Lebewesen der Welt

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Wer an das größte Lebewesen der Welt denkt, hat erst einmal Tiere wie Wale, Elefanten oder Mammutbäume vor sich. Jedoch der wohl größte lebende Organismus ist ein Pilz! In den USA wurde 1992 im Bundesstaat Oregon aufgrund eines mysteriösen Baumsterbens ein Honigpilz entdeckt, mit einer Fläche von über 809 Hektar. Laut Schätzungen ist er sogar mehrere tausend Jahre alt.

Außerirdisches Leben?

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Die Erde ist voller bizarrer Landschaften. Dazu gehört sich auch die Danakil-Senke in Äthiopien. Sie gehört zu den heißesten, trockenste und tiefste Orten der Welt. Heiß kochende Quellen, ausströmende giftige Gase und Lavaseen sind Bilder, die man sich von einer anderen Welt vorstellt. So unwirklich gestaltet sich der Anblick.

Der Wasserfall unter Wasser

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Ein Wasserfall unter Wasser, klingt erst einmal etwas unvorstellbar. Aber an der Südwestküste von Mauritius befindet sich das rätselhafte Schauspiel. Leider handelt es sich hier um eine optische Täuschung. Gewaltige Wasserströmungen spülen Sand von den Küsten von Mauritius weg. Mit einer immensen Kraft spülen sie den Sand in tiefere Gewässer, was für diese Täuschung sorgt.

Versteckte Schätze

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Die wohl mit bekanntesten und größten natürlichen Kristalle liegen etwa 300 Meter unter dem Boden Mexikos im Bundesstaat Chihuahua. Mit über neun Meter Größe sind diese Riesenkristalle aus Selenit zu bewundern. Bizarr ragen sie aus den Böden in einer menschenfeindlichen Umgebung in etwa 50 Grad Celsius.

Lebende Wolken

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Während der Abenddämmerung ziehen dunkle Wolken in Bodennähe auf, die ihre Form wechseln. Sie wirbeln herum und scheinen damit regelrecht lebendig. Dass es sich dabei aber um keine Wolken, sondern um Vögel handelt, ist nicht sofort zu erkennen. Tausende von Staren mutieren auf der Suche nach einem Schlafplatz in ihrem Synchronflug zu einer unwirklichen, lebenden Wolke.

Eine Wiese unter Wasser

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Kaum jemand kennt Neptungras. Dabei handelt es sich um ein Seegras im Mittelmeerraum, welches nach dem griechischen Gott des Meeres benannt wurde. Vermutlich gehört es zu den wohl ältesten bekannten Organismen auf der Welt. Die wohl bekannteste Seegraswiese befindet sich vor der Küste Spaniens und könnte ca. 100.000 Jahre alt sein.

Kochender Fluss

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Im peruanischen Amazonasgebiet lauert ein kochender Fluss. Das klingt erst einmal nicht nur geheimnisvoll, sondern auch bedrohlich. Streng genommen kocht er noch nicht, da er sich ein paar Grad unter dem Siedepunkt befindet. Aber das Wasser ist so heiß, sein Dampf mystisch den Regenwald durchfließt.

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